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Unternehmen unterstützen Spitzenreiter

Stipendienfeier an der FH Münster bringt Studierende und Förderer zusammen


Münster (15. März 2019). Es war die achte zentrale Stipendienfeier an der FH Münster, mit der die Hochschule vor allem ein Ziel verfolgt: Förderer des Deutschlandstipendiums und Stipendiaten zusammenbringen. 104 Studierende erhalten mittlerweile die Finanzspritze – ein Jahr lang 300 Euro monatlich –, und sie alle nutzten die Veranstaltung zum gegenseitigen Kennenlernen. „Ich freue mich, dass Sie hier sind und bedanke mich bei allen Unternehmen, die beim Deutschlandstipendium mitmachen. Ohne Sie wäre das nicht möglich“, sagte FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski.

Die FH Münster beteiligt sich seit dem Wintersemester 2009/2010 am Stipendienprogramm und hat allein in diesem Jahr Stipendien im Wert von fast 380.000 Euro vergeben. Seit Beginn des Programms wurden 920 Studierende gefördert mit einem Gesamtbetrag von über 3,3 Millionen Euro – 1,65 Millionen Euro sind Fördergelder von privaten Spendern, Unternehmen, Stiftungen, Vereinen und Verbänden, bei den restlichen 1,65 Millionen Euro handelt es sich um öffentliche Mittel. Drei Unternehmen sind von Anfang an dabei: Jüke Systemtechnik, Windhoff Bahn- und Anlagentechnik und LVM Versicherung. „Wir machen immer mehr die Erfahrung, dass viele Firmen das Deutschlandstipendium gezielt nutzen, um frühzeitig Nachwuchskräfte kennenzulernen und ins Unternehmen zu holen“, sagte Carsten Schröder, FH-Vizepräsident für Transfer, Kooperation und Innovation. „Es geht also nicht nur um finanzielle Unterstützung für die Studierenden, sondern auch um Kontakte – und die sind später beim Berufseinstieg Gold wert.“

Neueste Stifter sind Open Logic Systems und OVSoftware, dessen Geschäftsführer Absolvent der FH Münster ist. „Ihnen ein herzliches Willkommen im Kreise unserer Förderer“, so von Lojewski. „Ich hoffe, dass sich das Programm für Sie als gute Gelegenheit erweist, mit unseren engagiertesten Studierenden in Kontakt zu kommen.“

Auf dem Programm stand außerdem ein Festvortrag von Prof. Dr. Manuel Rupprecht vom Fachbereich Wirtschaft der FH Münster, der Münster School of Business (MSB), zum Thema „Fake News, Populismus und Nationalismus – Herausforderungen für die Generation Y“. Anschließend kamen Förderer und Stipendiaten miteinander ins Gespräch – an diversen Thementischen zu unterschiedlichen Schwerpunkten, zum Beispiel „Soft Skills“, „Einstiegsmöglichkeiten ins Unternehmen“ und „Welche Rolle spielt das Gehalt beim Berufseinstieg?“.

Noch intensivere Möglichkeiten zum Netzwerken bietet das DeutschlandstipendiumPlus. Bei diesem Modellprojekt ist das Stipendium gleich auf zwei Jahre angelegt, und es beinhaltet unter anderem Unternehmensbesuche sowie Treffen mit den Geschäftsführern. Neun Unternehmen machen aktuell mit und fördern insgesamt 18 Studierende der FH Münster.

 

 

Zum Thema:
Das Deutschlandstipendium fördert herausragende Studierende mit 300 Euro monatlich. Die eine Hälfte der Summe fließt aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, die andere Hälfte übernehmen private Spender, Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Verbände. Die Förderer bestimmen, ob ihre Unterstützung Studierenden einer bestimmten Fachrichtung zukommt oder ungebunden bleibt. Im Förderzeitraum 2018/2019 hatten über 30 Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen ein Deutschlandstipendium an der FH Münster finanziert.


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