Experten für Pflegewissenschaft tagten an der FH Münster

Dekanekonferenz: Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen aus ganz Deutschland nahmen teil


Münster (26. April 2019). Die Menschen werden immer älter, Absolventinnen und Absolventen pflegewissenschaftlicher Studiengänge begehrter. Die Folge: Die Themen Pflege und Gesundheit sind aktueller denn je – auch an den Hochschulen. Um dort eine Plattform für Austausch, Vernetzung und Unterstützung zu schaffen, hat Prof. Dr. Erika Bock-Rosenthal bereits 1995 die Dekanekonferenz Pflegewissenschaft initiiert. Seitdem findet sie zweimal pro Jahr statt – zuletzt am 25. und 26. April an der FH Münster.

Für Prof. Dr. Rüdiger Ostermann, Dekan des Fachbereichs Gesundheit, gleich ein doppelter Grund zur Freude. Denn nicht nur die Tagung feiert Jubiläum, sondern auch der Fachbereich. „Das war die 50. Dekanekonferenz Pflegewissenschaft, und unser Fachbereich Gesundheit wird dieses Jahr 25 Jahre alt – es passt also perfekt“, sagte Ostermann. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von Hochschulen aus ganz Deutschland waren nach Münster gereist. „Die Dekanekonferenz Pflegewissenschaft ist eine wichtige Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis sowie Sprachrohr in Richtung Politik“, sagte FH-Vizepräsident Carsten Schröder in seiner Begrüßung.

Gründungsvorsitzende Bock-Rosenthal, die 1994 auch Gründungsdekanin des Fachbereichs Gesundheit an der FH Münster war, warf einen Blick auf die zurückliegende Erfolgsgeschichte der Konferenz. Von fehlender Fachliteratur zum Thema Pflegewissenschaften über mangelnde Kontakte zu Berufsverbänden bis hin zur nicht vorhandenen Infrastruktur, um überhaupt Studienangebote aufbauen zu können – es gab besonders in der Anfangszeit viel zu tun, und die Themen gehen auch heute nicht aus. „Sie machen großartige Arbeit“, sagte Bock-Rosenthal zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Und das sehr erfolgreich, erläuterte Prof. Dr. Johannes Korporal von der Alice-Salomon-Hochschule, Vorstandsmitglied der Dekanekonferenz Pflegewissenschaft. Als Beispiele nannte er die Auseinandersetzung mit dem Curriculum eines Studiengangs und den Absolventenverbleib, es gebe aber auch drängende Probleme, darunter die Personalgewinnung.

Bei der Veranstaltung wurde auch noch ein neuer Vorstand gewählt: Prof. Dr. Juliane Eichhorn, Brandenburgische Technische Universität Cottbus – Senftenberg, Prof. Dr. Julia Lademann von der Frankfurt University of Applied Sciences und Prof. Dr. Steve Strupeit, PH Schwäbisch Gmünd, der den Vorsitz übernimmt.

 

Zum Thema: 2019 steht ein Jubiläum an der FH Münster an: 25 Jahre Fachbereich Gesundheit. Dies feiert der Fachbereich mit besonderen Veranstaltungen, die sich durch das ganze Jahr ziehen. Alle Termine finden sich online unter www.fhms.eu/25-jahre-msh.


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