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Die Besten der Besten

Feierstunde: FH Münster zeichnet herausragende Abschlussarbeiten und besonderes Engagement aus


Münster (24. Mai 2019). Im Jahreskalender der FH Münster ist dieser Tag dick und rot markiert: die Feier der „Ausgezeichnet.“ Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski zeichnet dann zusammen mit der Gesellschaft der Freunde der FH Münster e.V. (gdf) Studierende aus, die besonders herausragende Abschlussarbeiten verfasst haben – sie ehrt also die Besten der Besten. Und nicht nur das: Auch Studierende und Lehrende, die ein besonderes Engagement an den Tag gelegt haben, werden prämiert.

„Ich bin Jahr für Jahr begeistert, welch starke Persönlichkeiten unsere Hochschule mit ihren Ideen bereichern“, sagte von Lojewski heute bei der diesjährigen Feierstunde. „Die Themen der Abschlussarbeiten spiegeln einmal mehr unsere fachliche Breite wider. Sie reichen von generationenübergreifendem Essbesteck über eine Toolbox für Innovationen bis hin zu 3-D konstruierten Schweißnähten an Maschinen.“

Unter allen ausgezeichneten Bachelor- und Masterarbeiten erhalten zwei eine besondere Würdigung. „Die Verfasser der besten zwei Abschlussarbeiten belohnen wir zusätzlich mit dem Bernard-Rincklake-Preis und jeweils 1.500 Euro Preisgeld“, so Hermann Eiling, Vorsitzender des Vorstands der gdf. Dieses Jahr waren dies Julian Hasselmann, der am Fachbereich Maschinenbau eine Technologie für eine formtreue verschleißbeständige Beschichtung entwickelt hat, und Tim Philipp Müller vom Fachbereich Sozialwesen, der während seines Masters ein nachhaltiges Therapienetzwerk für Kinder mit Autismus in Eritrea aufgebaut hat.

Einen weiteren Bernard-Rincklake-Preis verlieh Eiling dieses Jahr erstmals auch für eine herausragende Promotion, die 2018 an der FH Münster abgeschlossen wurde. Er ging an Dr. Dominik Leutnant vom Fachbereich Bauingenieurwesen, der ein Stofffrachtmodell entwickelt hat, mit dem sich Gewässerschutz-Simulationen sehr realitätsnah durchführen lassen. „Promotionen haben für uns einen hohen Stellenwert, und deshalb würdigen wir die beste unter ihnen stellvertretend für alle abgeschlossenen Dissertationen“, sagte Vizepräsident Carsten Schröder, der die Feierstunde zusammen mit dem ehemaligen Vizepräsidenten Prof. Dr. Richard Korff moderierte.

Den Sonderpreis „Vielfalt“ erhielt dieses Jahr Delia Jaekel vom Fachbereich Design, der DAAD-Preis für besonders engagierte internationale Studierende ging an Maria Paula Troutt vom Fachbereich Wirtschaft.

Auch für die Professorinnen und Professoren der FH Münster gibt es alle zwei Jahre eine Auszeichnung für besondere Leistungen in der Lehre: den mit 5.000 Euro dotierten Bologna-Preis. Dieses Jahr erhielt ihn Prof. Dr. Kathrin Aghamiri vom Fachbereich Sozialwesen für ihre reflexiven Lehr-Lern-Konzepte, die dazu führen, dass sich Fachlichkeit und Persönlichkeit auch über die eigene Disziplin hinaus entwickeln.


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