NRW-Elektrotechnik-Dekane tauschen sich aus

Treffen an der FH Münster am Steinfurter Fachbereich


Münster/Steinfurt (11. November 2019). Die Lehre up-to-date halten – das geht nur, wenn man sich austauscht. Und zwar nicht nur mit Studierenden, sondern auch unter Kollegen an anderen Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Deshalb lud Prof. Dr. Reinhart Job, Dekan am Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster, zur Landesdekanekonferenz ein. Quer aus Nordrhein-Westfalen reisten die Dekane und Prodekane anderer Hochschulen mit Elektrotechnik-Angeboten nach Steinfurt. Und sie stiegen auch mal selbst aufs Fachbereichsrennrad: Das demonstriert, wie lange man eigentlich strampeln müsste, um eine Kilowattstunde Strom zu produzieren – ein Angebot, das Studierenden hilft, Energie leichter einzuordnen.

„Es ist immer interessant zu hören, welche Themen an anderen Hochschulen in unserem Bereich sehr präsent sind“, sagt Job. „Wir können alle nur voneinander lernen.“ Während die Vertreter von Hochschulen im Ruhrgebiet auch aufgrund der Geflüchteten steigende Studienstarter-Zahlen verzeichnen, bemerken andere, dass das Interesse an Techniken rund um erneuerbare Energien zurückgeht – sie waren vor fünf bis zehn Jahren noch höchstbeliebt. „Angesichts der vielen gesellschaftlichen Diskussionen rund um Klimawandel, Ressourcen und Umweltprobleme bin ich darüber sehr verwundert“, sagt Job. Aktuell fragen Studieninteressierte Informatik stärker nach, dank Trendthemen wie Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Hier müssen viele NRW-Hochschulen noch mehr qualifiziertes Personal gewinnen.


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken