25 Jahre vergingen wie im Flug

Zwei Professoren vom Fachbereich Sozialwesen der FH Münster werden in den Ruhestand verabschiedet


Münster (13. Februar 2020). Vor genau 25 Jahren haben die beiden Professoren Dr. Bernhard Brugger und Dr. Hans Hermann Wickel vom Fachbereich Sozialwesen gemeinsam an der FH Münster begonnen. Nun verlassen sie die Hochschule zeitgleich in ihren wohlverdienten Ruhestand. Bei der Urkundenübergabe mit FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski waren sie sich einig: „Wir sind beide überzeugte ‚FH-Täter‘, und die Hochschule zu verlassen, das fällt uns verdammt schwer.“

Doch ein kleiner Grund zur Freude bleibt, denn Prof. Wickel bleibt der Hochschule noch eine Weile im Bereich der Weiterbildung erhalten. Der Musikpädagoge und Musikgeragoge, der die Musikgeragogik wesentlich mitgeprägt hat, wird sich auch privat seiner Leidenschaft, der Musik, weiterhin widmen. „Mir fällt der Abschied sehr schwer, und ich werde vor allem auch den Kontakt zu den Kollegen total vermissen. Seit dem ersten Tag habe ich mich pudelwohl an der Hochschule gefühlt. Jetzt habe ich aber zumindest etwas Zeit, wieder selber mehr Musik zu machen und mich der Musikwissenschaft zu widmen“, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik.

Von Prof. Brugger steht ein endgültiger Abschied an. Gebürtig kommt er aus Bayern und ist jahrelang gependelt. „Das Pendeln wird mir nicht fehlen, die Lehre aber schon.“ Seine Lehr- und Forschungsgebiete umfassten die Klinische Psychologie im Kontext der Sozialen Arbeit - verhaltensorientierte und kunsttherapeutische Zugänge zu psychischen Störungen. „Ich fand es besonders wertvoll als Hochschulprofessor so frei lehren und forschen zu können und zu überlegen, wie kann ich was meinen Studierenden beibringen.“ Brugger engagierte sich viel im internationalen Hochschulbereich. Besonders am Herzen lag ihm ein europäisches Autismus-Projekt, das er mit seinem Kollegen Prof. Dr. Hanns Rüdiger Röttgers und der Queens University Belfast umsetzte. Einen vollen Terminplan hat der Psychologe auch weiterhin. Er wird seine Tätigkeiten als Psychotherapeut fortsetzen, sich seinem Hobby, der Malerei, widmen und viel im Einsatz für seine acht Enkelkinder sein.


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