Mix aus Online-Lehre und Präsenzveranstaltungen

FH Münster bereitet sich auf das Wintersemester vor


Münster/Steinfurt (13. August 2020). Die FH Münster bereitet sich mit Hochdruck auf das Wintersemester 2020/2021 vor. Dieses soll – wie an den meisten Hochschulen – als Hybridsemester stattfinden. Gemeint ist damit ein Mix aus Präsenzveranstaltungen und Online-Lehre, sofern das Infektionsgeschehen das zulässt. „Unser Ziel ist es, so viel Präsenz wie möglich zu erhalten und so viel Online-Studium wie nötig anzubieten“, sagt Dagmar Sinsbeck, Leiterin des Dezernats Studium und Akademisches.

Das wird ermöglicht, indem zum Beispiel für Laborpraktika kleine Gruppen gebildet oder mit einem Seminar in einen größeren Raum umgezogen wird, um genügend Abstand zwischen den Studierenden zu schaffen. Die Studienanfängerinnen und -anfänger sitzen in getrennten Gruppen abwechselnd im Hörsaal, während die anderen Studierenden jeweils per Video zugeschaltet werden. „Wir sind aber auch dabei, noch mehr Lehrveranstaltungen gezielt auf Online-Formate umzustellen, um im Falle eines Anstiegs des Infektionsgeschehens schnell reagieren zu können“, so Sinsbeck. Angesichts der ungewöhnlichen Semesterform sei es wichtig, die Studierenden möglichst breit zu unterstützen und insbesondere die Erstsemester mit vielen Informationen zu versorgen. „Das digitale Sommersemester hat uns gezeigt, dass vor allem Studienanfängerinnen und -anfänger mit den verminderten sozialen Kontakten Probleme hatten. Dem wollen wir mit besonderen Einführungsveranstaltungen und der Betreuung durch Mentorinnen und Mentoren entgegenwirken.“ Ziel ist es, gute Kontakte zwischen Studierenden und Lehrenden zu ermöglichen und die Vernetzung der Studierenden untereinander zu fördern.

An der FH Münster startet das Wintersemester am 1. September und geht bis zum 28. Februar. Amtlicher Beginn der Vorlesungszeit ist am 28. September, die Erstsemester in Bachelor-Studiengängen mit NC fangen am 2. November an – den tatsächlichen Start legen die einzelnen Fachbereiche jedoch jeweils selbst fest. Auf deren Seiten finden Studierende und Studienneulinge ab sofort alle Informationen, wie das Semester aussehen wird, wann genau es anfängt und wie sie mit den technischen Anforderungen fertig werden. „Wir bereiten außerdem Informationsmaterialien zum Umgang mit digitalen Tools vor.“ Die Videokonferenzsysteme, die für die Lehre eingesetzt werden, können Studierende auch eigenständig nutzen, um sich mit ihrer Projektgruppe abzustimmen oder sich Tipps von den anderen Studierenden zu holen, worauf es beim eigenen Lernmanagement in einem solchen Semester ankommt.

Dabei helfen Tutorinnen, Tutoren, Mentorinnen, Mentoren, Patinnen und Paten: Sie geben Orientierung, teilen ihre eigenen Erfahrungen und ersetzen den Austausch, der sonst häufig auf den Fluren stattfindet. Und auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den zentralen Serviceeinheiten, wie zum Beispiel in der Zentralen Studienberatung oder im International Office, stehen mit Rat und Tat zur Seite. „Wir machen alle zusammen das Beste aus der Situation“, so Sinsbeck. Trotz der vielen Bemühungen im Bereich der Online-Lehre sei eines aber wichtig: Die FH Münster ist und bleibt eine Präsenzhochschule. „Wir ziehen sicherlich viele wichtige Lehren aus dem Online- und dem Hybridsemester, freuen uns aber, in einen vollständigen Präsenzbetrieb zurückzukehren, sobald das wieder möglich ist.“


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