Elektrotechnik-Dekane tauschen sich aus

Prof. Dr. Reinhart Job von der FH Münster lud ein zur digitalen Landesdekanekonferenz


Münster/Steinfurt (17. November 2020). Einschreibezahlen, aktuelle Entwicklungen in der Lehre und insbesondere die Corona-Pandemie waren Themen, über die sich 18 Elektrotechnikdekane und -prodekane nordrhein-westfälischer Hochschulen für angewandte Wissenschaften bei der diesjährigen Landesdekanekonferenz intensiv austauschten. Da das persönliche Treffen wegen Corona nicht wie geplant in Bielefeld stattfinden konnte, organisierte Prof. Dr. Reinhart Job vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster eine Videokonferenz. Im vergangenen Jahr kam die Gruppe auf dem Steinfurter Campus zusammen.

„Wir stehen aktuell alle vor ähnlichen Problemen und Herausforderungen, insbesondere in der Lehre“, berichtet Job. „Es ist interessant zu hören, wie Kolleginnen und Kollegen mit der gegenwärtigen Ausnahmesituation umgehen.“ Viele Hochschulen wählten ein ähnliches Hybrid-Modell mit einer Mischung aus Online- und Präsenzlehre wie die FH Münster. Andere digitalisierten etwa Prüfungen oder Praktika noch stärker. Auch über die Funktionalität unterschiedlicher Videokonferenzsysteme sprachen die Fachbereichsleitungen. In einem Punkt waren sich alle einig: „Der persönliche Kontakt und Austausch fehlt einfach“, sagt Job. „Die vorübergehende Online-Lehre kann unsere Präsenzangebote auf Dauer nicht ersetzen. Sowohl für Lehrende und Beschäftigte als auch Studierende war das Sommersemester bereits sehr belastend.“

Einen direkten Zusammenhang zwischen der Corona-Pandemie und den Einschreibezahlen an ihren Fachbereichen konnten die Hochschulvertreter zum Wintersemester nicht ausmachen. „Es scheint insgesamt weniger Interesse am Wirtschaftsingenieurwesen zu geben“, berichtet Job. „Außerdem haben wir im Vergleich zu den Vorjahren beobachtet, dass sich die Zahlen in der Elektrotechnik und Informatik allmählich wieder annähern. Bislang starteten in Informatik deutlich mehr Studierende.“ Über die Entwicklung des Semesters und die nächste Prüfungsphase wollen sich die Dekane und Prodekane ausführlich bei ihrem nächsten digitalen Treffen im Januar austauschen. „Bis dahin geben wir alle weiterhin unser Bestes“, betont Job. Er lobte ebenso wie die anderen Teilnehmer der Konferenz das Engagement jedes Einzelnen an den Fachbereichen.


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