Erste Erfahrung auf wissenschaftlicher Bühne erfolgreich gemeistert

Studierende der FH Münster gestalten Symposium während des Deutschen Pflegetages 2022


Münster (7. November 2022). Mit mehreren tausend Teilnehmenden ist der jährlich in Berlin stattfindende Deutsche Pflegetag der bedeutendste Pflegekongress in Deutschland. In dessen Rahmen fand in diesem Jahr auch wieder der Junge Pflege Kongress Nordost statt, für den Studierende des Fachbereichs Gesundheit der FH Münster ein Symposium gestaltet und dort die Ergebnisse eines zweisemestrigen Bachelorprojektes präsentiert haben. Unter Leitung von Prof. Dr. Christiane Knecht und Michaela Sorber, Referentin für Pflegewissenschaft bei der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, hatten sie die Berufseinstiegsphase in der Pflege unter die Lupe genommen und herausgearbeitet, wie von Anfang an ein gesundes Arbeitsleben möglich sein kann.

Dazu haben die Studierenden neben einer eingehenden Literaturrecherche unter anderem Mentor*innen, die junge Pflegekräfte bei der Einarbeitung begleiten, zu ihrer Sicht auf den Berufsstart befragt. Aus den Ergebnissen hat das Projektteam flankierende Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für den Berufseinstieg in der Pflege abgeleitet. „Die Studierenden haben wirklich wichtige Impulse zusammengetragen, die der Fachöffentlichkeit nicht vorenthalten werden sollten und insbesondere für die Berufseinsteiger*innen von großer Bedeutung sind“, erklärt Knecht. „Daher haben wir sie ermutigt, sie beim Junge Pflege Kongress Nordost zu präsentieren.“

Vor mehreren hundert Auszubildenden, Studierenden und Berufsanfänger*innen in der Pflege zu referieren, unterschied sich deutlich von den sonst gewohnten Studienveranstaltungen. „Das war wirklich eine einmalige Erfahrung“, berichtet Darleen Metten, Studentin der Berufspädagogik im Gesundheitswesen – Fachrichtung Pflege. „Ich hoffe, wir konnten die Kongressteilnehmenden ein bisschen stärker für die Bedeutung der Berufseinstiegsphase sensibilisieren, das war auf jeden Fall unser Ziel.“ Gemeinsam mit ihren Kommiliton*innen Verena Dohle-Otto, Heidi Schulz-Gellings und Mike Claaßen hatte sie die Arbeit des insgesamt zehnköpfigen Projektteams auf dem Kongress vorgestellt. Die lebhafte Diskussion am Ende zeigte die große Resonanz, die das Symposium und die Bedeutung des Themas für die Teilnehmenden hatte.


Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Widerruf finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Seite drucken