„Online wie Offline: Umgang mit Frauen*-feindlichem Hass im Netz “ - Training zu Hate Speech und Diskriminierung im Netz (2-teilig)

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Datum: Freitag, 25. November 2022
Zeit: 10:00 - 14:00, 2. Teil: 02.12.2022 13:00 – 17:00 Uhr
Ort:

online

Kontakt: Nadine Rodemann (nadine.rodemannfh-muensterde)
Kategorien: Terminkalender FH, Fortbildungen

Zielgruppe: Beschäftigte der FH Münster (Die Veranstaltung stellt einen Empowerment-Raum dar und richtet sich ausschließlich an Beschäftigte der FH Münster, die sich als weiblich oder non-binär identifizieren.)

 

Beschreibung:

Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte der FH Münster organisiert eine Veranstaltungsreihe zum Thema Gleichstellung, Frauenförderung/ Karriereförderung und den Einbezug der #metoo Debatte bezüglich sexualisierter Gewalt am Studien- und Arbeitsplatz.

 

Am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (Orange Day) dürfen auch Cybermobbing und Hate Speech nicht bagatellisiert werden. Die damit einhergehenden Ausschlüsse und Verletzungen passieren oft auch an (Hoch-)Schulen, in (Sport-)Vereinen und am Arbeitsplatz.

 

Doch was sind Hate Speech und Cybermobbing eigentlich genau? Was ist darunter und der damit einhergehenden Diskriminierung, speziell gegen Frauen* zu verstehen? Wie können wir uns als Beschäftigte und Studierende der Hochschule damit auseinandersetzen? Welche Strategien eignen sich in der Praxis, um mit der Situation umzugehen?

In unserem 2-teiligen Online-Argumentationstraining können die Teilnehmer*innen lernen, wie sie Hasskommentaren effektiv entgegentreten können. Neben der Wissensvermittlung bieten wir mittels einer APP ein virtuelles Rollenspielszenario an, in dem die Teilnehmer*innen die Chance eines Perspektivwechsels erhalten und sich auf reale Szenarien im Netz vorbereiten können. In einem Chat kann die Rolle der Angreifer*in, angegriffener Person oder Zuschauer*in gewählt werden. Es kann in einem geschützt(er)en Raum gemeinsam ausprobiert werden, wie diverse Strategien wirken und welche Strategie am besten passt.

 

 

Teamende:

Vera Atwell-De Nobrega (sie /ihr) ist studierte Diplom-Betriebswirtin und arbeitet seit etlichen Jahren als Coach und Trainerin in den Bereichen Diversität, Anti-Diskriminierung und Empowerment. Als deutsche, Schwarze Mutter engagiert sie sich u.a. mit politischer Bildungsarbeit für den Abbau von struktureller Diskriminierung.

 

Michelle Scherka (em/ems/ they/Them) als Mensch ist Schwarz, neurodivergent, queer, nicht -binär, adoptiert & Mutter. Ems Themen sind Achtsamkeit, Spiritualität, Menschlichkeit, Gender & Sexualität, Selbstermächtigung sowie Sprache in Verbindung mit Macht und Instrumentalisierung. Michelles Erfahrungen teilt them und bildet diese in ihren Workshops mit den Teilnehmenden weiter aus und das in mehrschichtigen Ebenen um diese Weiterentwicklung wieder zur Verfügung zu stellen. Es ist eine gemeinsame Reise für Michelle.

 

Regina Knoll (sie/ihr) ist als Trainerin in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen tätig. Themen, mit denen sie sich beschäftigt sind: Migration, Rassismus, Gender, Heteronormativität und Ausschluss auf Grund von Behinderungen/chronischen Krankheiten. Regina bringt u.a. eigene Migrationserfahrungen mit.

 

 

Max. TN-Zahl:  8 Beschäftigte

Bitte melden Sie sich über das Online-Anmeldeformular an.

 


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