Was umfasst das Handlungsfeld Mobilität?

Mobilität ist ein unverzichtbarer Teil unseres täglichen Lebens. Verkehr ist jedoch zugleich auch einer der größten Verursacher von Treibhausgasen in Deutschland. Unser aller Ziel muss es also sein, auf möglichst umweltverträgliche Verkehrsmitteln umzusteigen, um zur Hochschule und wieder nach Hause zu bekommen und Dienstreisen möglichst "nachhaltig" durchzuführen. In diesem Handlungsfeld wird erarbeitet, wie wir die Hochschulangehörigen bei diesen Themen bestmöglich unterstützen können.

Laufende Maßnahmen an unserer Hochschule (Auszug)

Maßnahme Maßnahmenbeschreibung

Umsetzungsstand

ggf. Link

FHahr Rad! Wettbewerb Jährlicher Wettbewerb zur Motivation der Hochschulangehörigen mit dem Rad zur FH zur fahren. 

umgesetzt

Link zum Wettbewerb

Überdachte und nicht überdachte Fahrradabstellplätze Installation von weiteren überdachten und nicht überdachten Fahrradabstellanlagen auf dem FH-Gelände. begonnen
Plattform für Mobilitätsangebote Digitale Informationsplattform zur Darstellung der Mobilitätsangebote und Aufbau von klaren Kommunikations- und Informationsstrukturen. begonnen Link zur Mobilitätsplattform
Dienstfahrräder Kommunikation der Diensträder und Ermöglichung der Nutzung für alle Beschäftigte. begonnen Link zu Dienstfahrrädern
Carsharing-Station sichtbarer machen und ihre Nutzung bekanntmachen Vorhandene Car-Sharing Stationen "sichtbarer" machen. Verbesserung der Kommunikation der Möglichkeit und Buchungsart. begonnen

Stadtteilauto (Bedienstete)

Stadtteilauto (Studierende)

FH-Dienstwagen zentralisiert organisieren  Vorhandene Dienstwagen (wo möglich) zentral verwalten und Zugänglichkeit für alle Beschäftigten gewährleisten und kommunizieren. begonnen -

Diese Übersicht befindet sich noch im Aufbau und wird kontinuierlich ergänzt.

Geplante Maßnahmen & Projektergebnisse

Das Klimaschutzkonzept priorisiert eine Anzahl von Maßnahmen, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden sollen. Die Ergebnisse, bzw. priorisierten Maßnahmen des Handlungsfelds Mobilität finden Sie hier.

Ausarbeitung klimafreundlicher Grundsätze in der Dienstreiseregelung

In die Dienstreiseregelung der Hochschule sollten neben Kosten und Dauer der Reise auch die Treibhausgasemissionen eine wichtige Rolle spielen. Als Hauptziel sollte die Reduzierung von Dienstreisen mit Flugzeugen und motorisierten Individualverkehr festgelegt werden. Dienstreisen zu Zielen innerhalb Europas lassen sich häufig mit der Bahn bewältigen. Das spart gegenüber einer Flugreise oder einer Autofahrt erhebliche klimaschädliche Emissionen. Bei weiten Reisen in Europa können Nachtzugverbindungen eine entspannte Alternative zum Fliegen sein. In die Dienstreiseregelung sollte auch die Förderung von ÖPNV Nutzung und Bike-Sharing vor Ort an den Reisezielen festgesetzt werden. Genaue Informationen über die Möglichkeit der Abrechnung der ÖPNV Tickets und Sharing Angeboten sollten für die Mitarbeitenden bereitgestellt werden, um die Nutzung dieser zu steigern. Die Mitnahme von Fahrrädern auf Dienstreisen mit dem Zug sollte auch mit erstattet werden.

Keine Flüge unterhalb 6-stündiger Bahnerreichbarkeit

Kurzstreckenflüge tragen wesentlich zu den CO₂-Emissionen bei und können durch klimafreundliche Zugfahren ersetzt werden.

Mobilitätsplattform/box im Intranet

Die verschiedenen Mobilitätsangebote und Benefits für Mitarbeitende sollten auf einer zentralen Plattform übersichtlich dargestellt werden. So lassen sich Informationsdefizite abbauen und die Nutzung klimafreundlicher Mobilität angeregt werden. Außerdem sollten genaue Erklärungen bereitgestellt werden, wie es möglich ist, diese Angebote zu nutzen. Möglich wäre auch die Einbindung von aktiven Karten, an welchen Stellen die verschiedenen Sharing-Optionen ausgeliehen werden können. Ebenso könnte in die Plattform auch Austauschmöglichkeiten integriert werden, z.B. ein Pendler*Innenportal und private Sharing-Angebote.

Einführung eines Pendler*innenportals

Möglichkeit zur Organisation von Fahrgemeinschaften, um den Anteil der Alleinfahrenden zu reduzieren.

Verbesserung der Fahrradinfrastruktur

Mit dieser Maßnahme kann eine Reihe von unterschiedlichen Verbesserungen für die Fahrradinfrastruktur realisiert werden. So soll der Anteil der abschließbaren Fahrradständer steigen, abschließbare Schränke für das Laden von Pedelec-Akkus errichtet, Fahrradservicestationen an allen Standorten aufgestellt, die Attraktivität und Verbreitung von Pendler*innenduschen erhöht und eine Kooperation mit den Radstationen geprüft werden.

Erhöhung des Anteils der E-Fahrzeuge im Fuhrpark

Schon heute wird ein Teil der Fuhrpark-Flotte der FH Münster elektrisch betrieben. Der Anteil an E-Fahrzeugen im Fuhrpark soll steigen, um die Treibhausgasemissionen zu senken und der Bevölkerung ein Vorbild im Bereich der nachhaltigen Mobilität zu bieten.

Ladestationen private E-Autos an allen Standorten

Die Nutzung von elektrisch betriebenen Pkws und Fahrrädern im Alltagsverkehr bietet auf kurzen bis mittleren Strecken eine gute Alternative zum konventionellen Pkw. Um die Nutzung der E-Mobilität zu unterstützen, ist die Schaffung von entsprechenden Rahmenbedingungen, insbesondere von Ladestationen an zentralen Knotenpunkten, wesentlich. Dafür sollen an den Standorten der FH Münster, in Zusammenarbeit mit externen lokalen Akteuren, E-Ladestationen an öffentlichen Knotenpunkten eingerichtet werden.

Parkraumumwidmung für Fahrgemeinschaften

Der Parkraum an der FH Münster ist an allen Standorten knapp. Exklusive Parkplätze für Fahrgemeinschaften vermeiden nicht nur Fahrten und somit Treibhausgase, sie entschärfen auch die Parkraumknappheit. Dies soll beispielsweise bei der Eröffnung des neuen Parkhauses in Steinfurt und in der zukünftigen Tiefgarage in Münster umgesetzt werden.

Prüfung zur Einführung eines Klimaschutzfonds zur internen Kompensation

Für alle getätigten Reisen und den dadurch entstehenden Emissionen könnte durch die Errichtung eines Klimaschutzfonds eine Art interner Kompensationsmechanismus geschaffen werden, der unmittelbar neue Klimaschutzprojekte oder Energiesparmaßnahmen finanzieren kann. Diese Möglichkeit gilt es zu prüfen.


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