Münster, Juni 2019. Vor zwei Jahren haben die Forschungsinstitute IWARU, IEP und IuB sich zum Institutsverbund Ressourcen, Energie und Infrastruktur zusammengeschlossen. Nun trafen sich die Professoren der drei Institute, wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiter und Hilfskräfte sowie Mitglieder der Beiräte zum dritten Mal, um über die Entwicklung des Institutsverbundes im vergangenen Jahr zu berichten und sich über aktuelle Projekte und Forschungsvorhaben auszutauschen.

Während einer Einführungspräsentation fasste die Sprecherin des Vorstandes des IWARU und Leiterin der IWARU-Arbeitsgruppe Ressourcen Prof. Dr. Sabine Flamme die Arbeit in den vergangenen zwölf Monaten zusammen: Rund 70 Forschungsprojekte werden zurzeit in den 19 Arbeitsgruppen des Institutsverbundes von insgesamt etwa 180 Mitarbeitern bearbeitet. Dafür stehen Drittmittel in Höhe von insgesamt etwa 5.078.000 € zur Verfügung, bereitgestellt vor allem durch das Land NRW, den Bund und die EU. Vier der wissenschaftlichen Mitarbeiter konnten im Jahr 2018/2019 ihre Promotionen erfolgreich abschließen, 22 weitere Promotionsvorhaben werden zurzeit in Kooperation mit Universitäten betreut.

Eines der wichtigsten in diesem Jahr gestarteten Projekte ist das Projekt R2Q "RessourcenPlan im Quartier", an dem vier Arbeitsgruppen des Institutsverbundes beteiligt sind. Das dreijährige Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und verfolgt das Ziel, am Beispiel zweier Quartiere der Stadt Herne Lösungen für eine bessere Nutzung von Wasser, Materialien und Flächen zu entwickeln.

Fortgesetzt wurde der Nachmittag mit den von Prof. Dr. Peter Vennemann moderierten "Blitzlichtern". In 19 Kurzvorträgen aus den Arbeits- und Forschungsschwerpunkten präsentierten wissenschaftliche Mitarbeiter die thematische Bandbreite des Verbundes zu Themen unter anderem aus den Bereichen Wasserbau, Photovoltaik, Strömungstechnik und Baukonstruktion. Begleitet wurden die Vorträge von einer Posterpräsentation, während der die Vortragenden für vertiefende Informationen zur Verfügung standen.

Das anschließende Grillfest wurde durch die Fachschaft Bauingenieurwesen unterstützt und bot allen Beteiligten bei bestem Wetter Gelegenheit zu weiteren Gesprächen.

(Fotos: FH Münster, T. Frenk)
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