Lehr- und Lernbegleitende Prozesse optimieren

An jeder Hochschule laufen stetig vielfältige Prozesse ab. Die Prozesse können

  • parallel ablaufen oder aufeinander folgen,
  • direkt, indirekt oder gar nicht miteinander verbunden sein,
  • sich über einen kurzen, mittleren oder langen Zeitraum erstrecken,
  • einige wenige oder zahlreiche Akteure einbeziehen
  • und sich in vielen weiteren Kriterien unterscheiden.

Dennoch sollen alle Prozesse letztlich einen Beitrag zur Zielerreichung leisten - und dies in allen Handlungsfeldern der Hochschule: in der Bildung ebenso wie in Forschung und Transfer. Nicht immer gelingt dies automatisch: In jeder komplexen Organisation - auch in Hochschulen als Expertenorganisationen - können Zuständigkeiten und Abläufe unklar sein oder entscheidungsrelevante Informationen nicht zur richtigen Zeit vorliegen. Um für mehr Transparenz zu sorgen und die Qualität der lehr- und forschungsbegleitenden Prozesse zu verbessern, hat die FH Münster bereits 2005 mit der Entwicklung eines zentralen Prozessmanagements begonnen. Seit 2008 ist das hochschuleigene Prozessportal FINDUS online. In FINDUS werden sowohl hochschulweit gültige als auch fachbereichsspezifische Prozesse in Form von interaktiven Flussdiagrammen als Sollprozesse abgebildet. Einen guten Überblick über das prozessuale Selbstverständnis unserer Hochschule bietet die im Herbst 2014 vom Präsidium verabschiedete Prozesslandkarte.

Lehr- und Lernprozesse optimieren

Der Kernprozess des Lehrens und Lernens lässt sich nur bedingt durch Prozessvisualisierung unterstützen. Wichtiger ist hier das breite Angebot von Coaching, Beratung, Weiterbildung und Unterstützung, das allen Lehrenden unserer Hochschule zur Verfügung steht. Und ein breites Beratungs- und Unterstützungsangebot, das sich direkt an die Studierenden richtet. An dieser Stelle sollen drei Angebote exemplarisch genannt werden:

  • Die "Ideenwerkstatt Lehre" bietet Lehrenden ohne lange Reisewege hochschuldidaktische Weiterbildungsmöglichkeiten in Münster oder Steinfurt. Die verschiedenen Veranstaltungsformate werden sowohl von internen als auch externen Referenten durchgeführt, neben Tagesworkshops bieten auch 2-4stündige Kurzformate einen ersten Einstieg in ein neues Thema.
  • Der "Wandelfonds" ermöglicht Lehrenden die Finanzierung von Veränderungsprojekten, die auf eine kompetenzorientierte Lehre zielen. Begleitet werden die Projekte je nach Bedarf durch das Didaktikteam des Wandelwerks.
  • Die Dachmarke "Pluspunkt" bietet Studierenden ein Veranstaltungsprogramm, das eine Weiterentwicklung insbesondere der außerfachlichen Kompetenzen ermöglicht. Hierdurch soll der Weg zum Studienerfolg sowie der erfolgreiche Übergang in die Berufspraxis unterstützt werden.