Austauschprozesse

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FH Münster für hervorragende Transferarbeit ausgezeichnet

Der damalige FH-Rektor Klaus Niederdrenk nimmt von Bundesfoschungsministerin Schavan die Auszeichnung entgegen.
Der damalige Rektor Prof. Dr. Klaus Niederdrenk (Mitte) nahm von Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan und dem Präsidenten des Stifterverbandes, Dr. Arend Oetker, die Auszeichnung entgegen. Foto: D. Ausserhofer / Stifterverband Der damalige Rektor Prof. Dr. Klaus Niederdrenk (Mitte) nahm von Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan und dem Präsidenten des Stifterverbandes, Dr. Arend Oetker, die Auszeichnung entgegen. Foto: D. Ausserhofer / Stifterverband

Für ihre Transferarbeit ist die Fachhochschule Münster im Mai 2007 im gemeinsamen Wettbewerb "Austauschprozesse zwischen Hochschulen und Wirtschaft" von Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgezeichnet worden. Das Projekt "Partnering: Denken. Lenken. Handeln." hatte die Jury überzeugt. Die Auszeichnung ist mit 250.000 Euro dotiert.

Insgesamt hatten sich 84 staatliche und private Fachhochschulen und Universitäten um diesen Preis beworben. Neben der FH Münster wurden die TU Dresden, die Handelshochschule Leipzig sowie die Fachhochschule und die Universität Lübeck ausgezeichnet.

Die Hochschule nimmt für sich eine enge Verzahnung mit der regionalen und überregionalen Wirtschaft in Anspruch. Grundphilosophie beim strategischen Ausbau des Wissens- und Technologietransfers ist Partnering und somit eine intensive und verbindliche Verflechtung mit Dritten, die beiden Seiten langfristig Gewinn bringt.

Umgesetzt wird dies unter Einsatz ausgereifter Methodenkompetenz auf drei Handlungsebenen:

  • analytisch-wissenschaftlich ("Denken"), beispielsweise durch den Forschungsschwerpunkt Science Marketing,
  • strategisch ("Lenken") durch die Hochschulleitung,
  • operativ ("Handeln"), beispielsweise durch die ausgegründete Transferagentur

Bundesweit drittmittelstärkste Fachhochschule

Basis des Erfolgs bilden hierbei die große Zahl an Forschern, die eine Zusammenarbeit mit Unternehmen anstreben. Münster ist bundesweit die drittmittelstärkste Fachhochschule. Den Großteil der Drittmittel generiert die Hochschule aus der Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.

Der Fachhochschule Münster ist die Auszeichnung Bestätigung und Ansporn zugleich. Sie arbeitet ständig an einer weiteren Professionalisierung der Austauschprozesse. Daher wird das Preisgeld gezielt für folgende Handlungsmodule eingesetzt:

  • Markt- und Zielgruppenanalysen zur Kundenzufriedenheit und zum Erwartungs- und Entscheidungsverhalten der Forschungs- und Transferpartner
  • Aufbau eines Key Account Manager Systems zur noch besseren Betreuung der Partner
  • Entwicklung eines Partner Relationship Managements zur weiteren Professionalisierung der Abwicklung von Austauschprozessen
  • Profilbildung und Stärkung eines Berufsbilds von Transfermanagern durch Qualifizierungsangebote

  • Infoboxen

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    Fax: 0251 83-64699
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