Viel Bezug zur Praxis, gute Kontakte zu Professoren und Mitarbeitern, flexible Arbeitszeiten – der ideale Nebenjob, sagt Benjamin Micke. Der 21-Jährige arbeitet als studentische Hilfskraft (Hiwi) an unserem Fachbereich Bauingenieurwesen. Und dort sucht man derzeit händeringend nach Hiwis wie ihm.
Am Computer wertet er die numerischen Simulationen aus. (Foto: Katharina Kipp)

„Ich bin acht Stunden pro Woche im Team von Professor Mohn beschäftigt, hauptsächlich im Büro“, erklärt Benjamin. „Meine Aufgabe ist es, numerische Simulationen auszuwerten, da geht es um Strömungen in Wasserbecken. Ich finde heraus, wie genau sich Wasser durch ein Becken bewegt. Dieses Wissen ist wichtig, um zum Beispiel die Reinigungsleistung von Regenbecken genauestens zu bestimmen.“ Er studiert Bauingenieurwesen in der Vertiefungsrichtung Wasser- und Ressourcenwirtschaft, noch in diesem Jahr startet er mit seinem Masterstudium – ebenfalls an unserer Hochschule. „Die Stelle als Hiwi ist für mich die perfekte Ergänzung zum Studium, ich kriege super viel mit und verstehe die Zusammenhänge in den Vorlesungen besser.“ 

Benjamin (r.) und Simon Precht, wissenschaftlicher Mitarbeiter, beobachten Partikel, die durch einen Wasserkanal strömen. (Foto: Katharina Kipp)
Benjamin (r.) und Simon Precht, wissenschaftlicher Mitarbeiter, beobachten Partikel, die durch einen Wasserkanal strömen. (Fotos: Katharina Kipp)

Der Weg zum Job war ganz leicht: „Ein Kommilitone von mir hat schon als studentische Hilfskraft gearbeitet. Er gab mir den Tipp, einfach mal bei Professor Mohn nachzufragen. Das habe ich gemacht, dann eine kurze Bewerbung eingereicht, zwei Tage später hatte ich ein kleines Vorstellungsgespräch und sehr schnell die Zusage.“ Rund neun Euro verdient er pro Stunde – für ihn kein Kriterium für oder gegen den Job. „Viel wichtiger ist mir, dass ich in einem Bereich arbeite, der mir später beruflich richtig was bringt. Das finde ich besser, als zum Beispiel zu kellnern.“ Warum nur wenige seiner Kommilitonen als Hiwis arbeiten, versteht er nicht. „Vielleicht ist das einfach zu wenig bekannt.“  

Partikel wie diese werden für die Versuche in das physikalische Modell gegeben. (Foto: Katharina Kipp)
Partikel wie diese werden für die Versuche in das physikalische Modell gegeben.
In dem physikalischen Modell wird der Bewegungsbeginn für verschiedene Partikel untersucht. (Foto: Katharina Kipp)
In dem physikalischen Modell wird der Bewegungsbeginn für verschiedene Partikel untersucht.

Für diejenigen, die aber jetzt auch einen Job als Hiwi in Erwägung ziehen, hat Benjamin gute Tipps: „Nicht lange überlegen, sondern einfach bewerben! Und dabei nicht auf Ausschreibungen warten, sondern direkt Professoren oder Mitarbeiter ansprechen. Ab dem dritten Bachelorsemester macht ein Job als Hiwi echt Sinn, es gibt immer was Neues, es ist also sehr abwechslungsreich!“. Ende Oktober endet seine Tätigkeit als studentische Hilfskraft. „Als Masterstudent werde ich als wissenschaftliche Hilfskraft arbeiten. Das bedeutet mehr Verantwortung für die Bearbeitung eigener Projekte!“

 Von Katharina Kipp 


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