Auf den Anfang kommt es an. Der muss das Interesse des Publikums wecken, „merk-würdig“ sein. Das ist einer von vielen Tipps, die Laura Ziel, Absolventin des Fachbereichs Oecotrophologie – Facility Management, aus den „Pluspunkt“-Workshops mitgenommen hat. Und von denen sie nun im Beruf fast täglich profitiert.
Laura empfiehlt allen Studierenden, das „Pluspunkt“-Angebot zu nutzen: „Während des Berufs hat man kaum Zeit zu üben.“ (Foto: Victoria Liesche)

„Bei meiner Arbeit muss ich oft vor größeren Gruppen sprechen. Mit den Erfahrungen aus den Seminaren im Hinterkopf fühle ich mich da einfach sicherer“, erzählt Laura. Ein Jahr ist seit ihrem Masterabschluss vergangen, seit rund sieben Monaten ist die 26-Jährige nun Bildungstrainerin bei der Verbraucherzentrale NRW. Dort schult sie geflüchtete Menschen zu Themen wie Kostenfallen bei Handyverträgen oder Energiekosten sparen. Zudem hält sie Vorträge zum allgemeinen Verbraucherrecht. „Ich habe mir angewöhnt, mit einem besonderen Zitat oder Fallbeispiel in den Vortrag zu starten – das war damals ein Tipp im Präsentationsworkshop und klappt sehr gut.“

»Im Beruf hast du kaum Zeit, das alles zu üben. Vieles wird bereits von dir erwartet. Also nutze das jetzt!«Laura Ziel

Schon am Anfang ihres Bachelorstudiums Oecotrophologie hörte Laura vom „Pluspunkt“-Netzwerk. Das ist ein Zusammenschluss verschiedener Institutionen unserer Hochschule, die die Schlüsselqualifikationen der Studierenden stärken wollen, etwa in puncto Kommunikation, Teamarbeit und Zeitmanagement. „Im Beruf hast du kaum Zeit, das alles zu üben. Vieles wird bereits von dir erwartet. Also nutze das jetzt!“, dachte sich Laura beim Blick in den breitgefächerten Veranstaltungskatalog – und meldete sich an. 

Laura empfiehlt allen Studierenden, das „Pluspunkt“-Angebot zu nutzen: „Während des Berufs hat man kaum Zeit zu üben.“ Die Teilnehmer erhalten Zertifikate und Seminarunterlagen, in denen man später noch einmal nachschlagen kann. (Foto: Victoria Liesche)
Laura empfiehlt allen Studierenden, das „Pluspunkt“-Angebot zu nutzen. Die Teilnehmer erhalten Zertifikate und Seminarunterlagen, in denen sie später das Gelernte noch einmal nachschlagen können. (Foto: Victoria Liesche)

An ihren ersten Workshop erinnert sie sich noch genau: „Am Anfang kostete es Überwindung, sich freiwillig für die Übungen zu melden – auch weil unsere Vorträge gefilmt wurden. Aber man hat ja nichts zu verlieren!“ Das ehrliche, faire Feedback der anderen Studierenden und des Dozenten hat Laura viel gebracht: „Ich bekam unter anderem die Rückmeldung, dass ich zu schnell rede.“ Bis heute achtet sie deshalb in ihren Vorträgen bewusst darauf, langsam zu sprechen. 

„Einige Seminare waren ziemlich anstrengend, weil wir uns dort intensiv mit uns selbst, unseren Stärken und Schwächen, auseinandergesetzt haben“, erinnert sich Laura. „Aber dadurch ist mir viel klarer geworden, wo ich beruflich hinwill.“ (Foto: Theresa Al
„Einige Seminare waren ziemlich anstrengend, weil wir uns intensiv mit unseren Stärken und Schwächen, auseinandergesetzt haben“, erinnert sich Laura. „Aber dadurch ist mir viel klarer geworden, wo ich beruflich hinwill.“ (Foto: Theresa Allekotte)

Während ihres Masterstudiums  suchte sie sich beim „Pluspunkt“ Themen aus, die sie auf den Berufseinstieg vorbereiteten. Insgesamt hat Laura im Laufe ihrer Studienzeit sechs „Pluspunkt“-Veranstaltungen besucht. „Alle Seminare waren gut organisiert und wurden von Top-Dozenten geleitet“, ist ihr Fazit. Auch mit den Gruppen, in denen Studierende aus verschiedenen Fachbereichen zusammenkommen, hatte sie stets Glück: „Es herrschte immer eine tolle Atmosphäre.“

Von Victoria Liesche


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