„Ein Kind der FH Münster“, so nennt sich Stefan Gesmann. Denn er hat an unserer Hochschule studiert, machte hier seinen Master und promovierte. Und jetzt ist er Professor Doktor Gesmann. Eine Bilderbuchkarriere eben.
Prof. Dr. Stefan Gesmann mit einer Studentin.

„Und – wie fühlt sich das jetzt an?“, wurde er nach seiner Berufung oft gefragt. Von Kollegen, Nachbarn, Freunden. „Super!“, so antwortete der 38-Jährige, „ich habe einen privilegierten Job.“ Weil er mit Studierenden zu Themen arbeiten darf, die er wichtig findet. Weil er die Freiheit hat, die Form dafür selbst zu wählen und die Inhalte zu bestimmen.

»Lachen ist Teil meines Konzepts!«Prof. Stefan Gesmann

Die beherrscht er aus dem Effeff. Denn neben der Professur für Erwachsenenbildung in der Sozialen Arbeit leitet er weiterhin geschäftsführend das Referat Weiterbildung am Fachbereich Sozialwesen – für ihn die optimale Kombination. Denn so kann er Theorie und Praxis perfekt verbinden. Klingt abgedroschen, ist es aber nicht. „Ich kann Dönekes aus den Weiterbildungsveranstaltungen erzählen, was nicht nur zur Erheiterung, sondern auch zum Lernerfolg beiträgt.“ 

Überhaupt der Faktor Humor: „Lachen ist Teil meines Konzepts!“, sagt er. „Die Rollenspiele sind oft sehr lustig, die Studierenden lachen viel, sie sind gern in meinem Seminar.“ So erreicht er, und das kann er nach „100 Tagen im Amt“ schon sagen, dass er die Studierenden dafür sensibilisiert, Ansätze der Erwachsenenbildung innerhalb der sozialpädagogischen Praxis einzusetzen. 

Prof. Dr. Stefan Gesmann
Ein Buch mit mehreren Haftnotizen.

Dass er mit seiner Art zu lehren gut fährt, zeigen ihm die ersten Evaluationsbögen: „Das Feedback war so gut, dass ich mit einem Dauergrinsen nach Hause gefahren bin.“ Dort hat er mit seiner Frau eine Flasche Rotwein geköpft, um zu feiern. „Ich habe den besten Job, den man auf Erden haben kann.“

Von Anne Holtkötter


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