Die Slow-Food-Youth an der FH Münster setzt sich für nachhaltige Ernährung ein. Mit dabei ist auch Tabea Kleinschnitz. Ihr hat das Engagement in der Gruppe auch bei der Planung ihrer Zukunft geholfen.
Tabea bei der Schnippel-Disko der Slow-Food-Youth in Münster.

Als Tabea Kleinschnitz mit ihrem Oecotrophologie-Studium anfing, da hatte sie noch keine Ahnung, was sie später einmal damit machen würde. Das Thema war spannend, sagt sie, die berufliche Perspektive allerdings ungewiss. Inzwischen ist das anders. Seit sie sich bei der Slow-Food-Youth an der FH Münster engagiert, ist für sie klar: Das Thema Nachhaltigkeit wird irgendwann auch ihren beruflichen Alltag bestimmen.

»Es geht ganz grob gesagt darum, gutes Essen aus saisonalen Produkten und von Erzeugern aus der Umgebung zu machen.«Tabea Kleinschnitz

Slow-Food, das ist die Gegenbewegung zu uniformen Fast-Food. Gut, sauber und fair soll Essen sein, erklärt Tabea. „Es geht ganz grob gesagt darum, gutes Essen aus saisonalen Produkten und von Erzeugern aus der Umgebung zu machen.“ Der Genuss steht im Vordergrund, aber eben auch die Gewissheit, dass die Produktion und die Verarbeitung der Lebensmittel die Umwelt nicht zu sehr belasten – nachhaltig eben. Auch wenn das nicht immer so leicht sei, wie etwa zum Ende des Monats. „Das ist halt auch eine finanzielle Sache“, sagt Tabea. „Gerade wenn man studiert.“

 

Zweimal in der Woche treffen sich die rund 30 Mitglieder der im Mai 2014 gegründeten Gruppe im Fachhochschulzentrum. Wer jetzt das Bild vom Kaffeeklatsch bei Vollkornkuchen vor Augen hat, der liegt falsch. Neben dem kulinarischen Austausch – zu essen bzw. genießen gibt es eigentlich immer etwas – steht viel Organisatorisches auf dem Plan. „Wir bekommen immer mehr Anfragen, zum Beispiel ob wir nicht mit einem Stand bei Events dabei sein wollen“, erklärt Tabea.

Von Moritz Schäfer

Zweimal in der Woche treffen sich die Mitglieder der Slow-Food-Youth an der FH Münster. (Foto: Moritz Schäfer)
Zweimal in der Woche treffen sich die Mitglieder der Slow-Food-Youth an der FH Münster.  (Foto: Moritz Schäfer)

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