Ein Energydrink, der nicht künstlich und viel zu süß schmeckt. Der ohne viel Chemie auskommt und Energie aus natürlichen Zutaten liefert. Sowas wollten zwei junge Unternehmer an den Start bringen. Unterstützung haben sie dafür an unserer Hochschule gefunden. An der Entwicklung von „iHero“ waren auch Studierende beteiligt.
iHero ist ein natürlicher Energydrink, der an der FH Münster entwickelt wurde. (Foto: Moritz Schäfer)

Eine davon ist Alina Demke. Sie studiert im siebten Bachelorsemester am Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management. „Professor Ritter hat uns das als Projektarbeit vorgeschlagen“, erklärt sie. Gemeinsam mit ihrem Kommilitonen Aaron Jöcker experimentierte sie mit dem sensorischen Zusammenspiel der Zutaten und entwickelte die Rezeptur. „Es war spannend, die Entwicklung mitzumachen und bei der Entstehung so eines Produkts zu helfen“, sagt Alina.

„Wir hatten am Anfang nur die Idee für einen Energydrink aus natürlichen Zutaten“, erklärt Andreas Schezkin, der das Getränk gemeinsam mit Nael Jaber auf den Markt gebracht hat. „Wir haben dann den Tipp bekommen, dass uns an der FH Münster mit ernährungswissenschaftlichem Know-how geholfen werden kann.“ Die beiden wandten sich an Prof. Dr. Guido Ritter. Der fand die Idee gut – und holte direkt seine Studierenden ins Boot.

Andreas Schezkin (links), Alina Demke und Nael Jaber mit Proben von iHero, die sie im FHZ verteilt haben. (Foto: Moritz Schäfer)
Gründer Andreas Schezkin (links) und Nael Jaber haben gemeinsam mit Alina Proben von "iHero" im FHZ verteilt. (Fotos: Moritz Schäfer)
Kaufen kann man iHero auch in der Mensa im Fachhochschulzentrum.
Kaufen kann man "iHero" auch in der Mensa im Fachhochschulzentrum.

Neben Mineralwasser mit Kohlensäure enthält „iHero“ Grüntee, Minze, Acerolakirsche und Malz. Auch Zucker ist drin – aber nur ein bisschen, um den Geschmack abzurunden. Und warum „iHero“? „Setze dir deine Ziele und halte sie dir immer vor Augen. In dir steckt mehr Potenzial, als du selbst und andere von dir glauben. Sei der Held deiner eigenen Geschichte. Das soll der Name 'iHero' vermitteln“, erklärt Andreas Schezkin.

Von Moritz Schäfer


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