An Hochschulen, in Gefängnissen oder in Krankenhäusern – überall gibt es Bibliotheken. Auch das Goethe-Institut in London hat eine, und die hat unsere Auszubildende Katharina Beckhaus besucht: Drei Wochen lang hat sie dort ein Praktikum absolviert.
Blick auf London. (Foto: Privat)

„Ich wollte mein Englisch verbessern und mehr von der Kultur mitkriegen, das waren eigentlich meine Hauptziele“, sagt Katharina. In London habe sie ganz nebenbei gelernt, wie eine Bibliothek im Ausland arbeitet. „Vieles war ähnlich wie bei uns, denn im Goethe-Institut spricht man auch deutsch. Sehr spannend war es trotzdem!“ Ihre Englischkenntnisse habe sie auch sehr verbessert. „Ich habe bei einer Gastfamilie gewohnt, zusammen mit Leuten aus aller Welt. Wir haben nur englisch geredet.“  

Die 20-Jährige absolviert in unserer Bereichsbibliothek in der Hüfferstiftung eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek (FaMI). Dass sie ins Ausland geht, unterstützt ihre Ausbildungsleiterin Andrea Wedegärtner. „Dieser Austausch ist ein toller Mehrwert, wir finden das richtig gut.“ Seit 2012 besteht der Kontakt zum Goethe-Institut, Katharina ist bereits die dritte Auszubildende, die in London war. 

London hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie zum Beispiel die „Royal Courts of Justice.“ (Foto: privat)
London hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie zum Beispiel die „Royal Courts of Justice.“ (Fotos: privat)
Die roten Telefonzellen und die schwarzen Taxen sind typisch für die Metropole. (Foto: privat)
Die roten Telefonzellen und die schwarzen Taxen sind typisch für die Metropole.
Katharina macht ein Selfie vor dem nächtlichen London.
Irgendwann möchte Katharina unbedingt nochmal nach London.

Der Weg dahin war unkompliziert: Sie beantragte Fördergelder aus dem Erasmus-Programm über unser International Office, verfasste ein Motivationsschreiben und definierte ihre Praktikumsziele. Im Herbst ging es dann endlich los. „Es war eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen will!“ Und eins steht fest: „Ich fliege auf jeden Fall noch mal nach London, um mir ein paar Museen anzuschauen. Denn dafür hat die Zeit einfach nicht gereicht.“ 

Von Katharina Kipp


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