Hochkonzentriert steht Maximilian Ahlers auf dem Rasen. Dynamisch schlägt er den Ball ab, der im hohen Bogen durch die Luft fliegt und schließlich nah am 17. Loch landet – die Anspannung lässt etwas nach. „Golf ist Sport für den ganzen Körper“, sagt Max, der am Fachbereich Maschinenbau studiert. Sein Kopf sei ständig gefragt, Konzentration absolut unerlässlich und ohne Physiotraining gehe bei ihm ohnehin gar nichts: „Der Rücken macht das nicht mit.“
Golfen an der FH Münster. (Foto: Privat)

Seit zwölf Jahren spielt Max Golf, und er wird immer besser. „Mein Handicap liegt aktuell bei minus 2,4.“ Damit landet er unter rund 615.000 in Deutschland aktiven Golfern auf Platz 1.750. „Immerhin“, findet Max und trainiert ehrgeizig weiter beim Golfclub Münster-Tinnen. Für fünf Clubtitel hat es schon gereicht, bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft landete er auf Platz elf. Nur bei den Stadtmeisterschaften war er noch nicht erfolgreich. „Da bleibe ich weiter dran!“ 

Das Vorurteil, nur ältere Menschen golfen, widerlegen Max (r.) und seine Mitstreiter. (Fotos: privat)
Das Vorurteil, nur ältere Menschen golfen, widerlegen Max (r.) und seine Mitstreiter. (Fotos: privat)
Konzenration, Ehrgeiz und Körpergefühl – das braucht ein guter Golfer.
Konzenration, Ehrgeiz und Körpergefühl – das braucht ein guter Golfer.

Vorurteile angesichts seines Sports begegnen Max immer wieder. „Das ist echt schade! Denn tatsächlich gibt es viele junge Leute, die golfen. Und wir sind nicht steinreich.“ Der Kostenfaktor sei zwar nicht von der Hand zu weisen, doch günstige Angebote wie die des Hochschulsports seien ideal für Einsteiger. 100 Euro koste ein solcher Kurs. „Wer Lust hat, kommt einfach mal vorbei!“ Und vielleicht erfüllt sich dann sogar Max‘ Wunsch: „An der Uni gibt es Golfteams, die erfolgreich bei den Hochschulmeisterschaften antreten. Auch FH-Golfer können da mitmachen. Es wäre super, wenn sich ein paar Leute finden würden!“ Wer Interesse hat, schreibt am besten direkt eine Mail an Max (ma199486@fh-muenster.de) oder eine Nachricht an das Unigolfteam über deren Facebookseite.

Von Katharina Kipp


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