Münster (30. November 2015). Das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe von Prof. Dr. Joachim Gardemann ist "beispielhaft". Das bescheinigt ihm die Aktion "Gutes Morgen Münster", bei der insgesamt 311 Projekte eingereicht worden waren. 27 von ihnen hat die Jury am 29. November ausgezeichnet. Neben dem Kompetenzzentrum wurde auch das Projekt "HeimatHelferBorsten" vom Fachbereich Design als zweites Projekt der FH Münster ausgewählt.

Vereine, Gruppen, Firmen, Hochschulen - sie alle waren aufgerufen, bei der Aktion "Gutes Morgen Münster" identitätsstiftende und zukunftweisende Projekte einzureichen. Die Aktion ist eine Initiative der Stadt Münster.

Das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe begleitet zahlreiche Projekte in Forschung und Lehre mit einem inhaltlichen Bezug zur Soforthilfe und Daseinsvorsorge im In- und Ausland. Es fördert den Wissenstransfer und ist Ansprechpartner für internationale Hilfsorganisationen zu wissenschaftlichen Fragen der Nothilfe. Dabei kann es auf sein breites lokales und überregionales Netzwerk zurückgreifen.

Gemeinsam mit der Stadt veranstaltet es Symposien und Reihen wie etwa die Münsterschen Kongresse zur Humanitären Hilfe oder die Praxisübungen humanitäre Hilfe, bei denen Studierende und Bürger unter Anleitung ein mobiles Zelthospital des Roten Kreuzes aufbauen.

Seit 2015 ist das Kompetenzzentrum ständiges und beratendes Mitglied im Koordinierungsausschuss Humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amtes.

2001 wurde es an der FH Münster gegründet. Gardemann, der auch Hochschullehrer am Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management ist, leitet es seitdem.

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