Prof. Dr. Joachim Gardemann (2. v. r.) von der FH Münster arbeitet seit Jahren mit der Stadt Münster zusammen. Zuletzt entwickelte der Hochschullehrer mit seiner Mitarbeiterin Petra Seyfferth (3. v. r.) und Partnern aus Stadt und Hochschule die Ausstellung Zufluchtsorte, die im Juli zu sehen war. (Foto: Choiwai Maggie Chak)

Münster (20. September 2018). Münster - das ist die Stadt von Wissenschaft und Lebensart. Auch als Stadt des Westfälischen Friedens wird sie über die Landesgrenzen hinaus immer mehr wahrgenommen. Rat und Verwaltung sowie Münster-Marketing arbeiten daran, das Profil als Friedensstadt auszubauen.

Ein wichtiger Akteur dabei sei das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster. In der Sitzung vom 19. September 2018 hat der Rat der Stadt Münster einen Bericht über die Friedenskultur und -arbeit behandelt und ohne Gegenstimmen zur Kenntnis genommen. Folgende Textpassage ist Teil des Berichts:

"Das Kompetenzzentrum für Humanitäre Hilfe bei der Fachhochschule Münster, wesentlicher Baustein in der Übersetzung des Friedensprofils in die Gegenwart, ist inzwischen fester Partner des Auswärtigen Amtes und prominenter Berater der Bundesregierung bei humanitären Fragen in internationalen Krisenherden."

Prof. Dr. Joachim Gardemann und Petra Seyfferth vom Kompetenzzentrum freuen sich über diese Würdigung. Mit der Stadt verbindet Gardemann und sein Team eine jahrelange Kooperation bei Themen der humanitären Hilfe und der Friedenspolitik. Dialog und Moderation hätten den Friedensprozes von 1643 bis 1648 geprägt. Die Stadt berufe sich in ihrem Handeln von Anfang an auf diese Strategien, die noch heute Grundbedingungen für nationale und internationale Konfliktlösungen seien. "Auch die Fachhochschule beteiligt sich mit ihrem Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe seit 2001 aktiv an der Übersetzung dieses Friedensprofils in die Gegenwart", so Gardemann.

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