Kongress 2011

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1. Münsterscher Kongress zur Humanitären Hilfe

Internationale Soforthilfe - eine Gratwanderung

Die Resonanz auf den 1. Münsterschen Kongress zur Humanitären Hilfe am 20. Mai 2011 war überwältigend. Rund 250 Gäste begrüßte FH-Präsidentin Prof. Dr. Ute von Lojewski im voll besetzten Festsaal des Rathauses - ein deutliches Zeichen für die hohe Aktualität des Themas.

Alle Anwesenden beschäftigte die umstrittene Frage, unter welchen Voraussetzungen internationale Hilfsorganisationen helfen dürfen, wenn Menschen in einem Land in Not geraten - sei es durch Naturkatastrophen oder durch die Folge von Bürgerkriegen.

Das Historische Rathaus Münster
Im Historischen Rathaus Münster wurde 1648 mit dem Westfälischen Frieden das Westfälische System begründet. Ob es in dieser Form noch Bestand hat, darüber diskutieren Fachleute und interessierte Öffentlichkeit am 20. Mai 2011 an selber Stelle. Foto: Ralf Emmerich Im Historischen Rathaus Münster wurde 1648 mit dem Westfälischen Frieden das Westfälische System begründet. Ob es in dieser Form noch Bestand hat, darüber diskutieren Fachleute und interessierte Öffentlichkeit am 20. Mai 2011 an selber Stelle. Foto: Ralf Emmerich
Tagungsort:
Historisches Rathaus Münster, Festsaal

Zeit:
Freitag, 20. Mai 2011, 9:00 bis 18:00 Uhr

Veranstalter:
Fachhochschule Münster, Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe;
eine Initiative der Allianz für Wissenschaft Münster

Partner:
Stadt Münster

Sponsoren:
Sparkasse Münsterland Ost
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Zielgruppe:
Fach- und Führungskräfte von Hilfsorganisationen sowie die interessierte Öffentlichkeit; die Teilnahme ist kostenlos

Zum Thema

Prof. Dr. Joachim Gardemann in Haiti
Einsatz in Haiti nach dem Erdbeben 2010: Dürfen beispielweise amerikanische Truppenverbände auf der Insel landen und humanitäre Soforthilfe leisten? Einsatz in Haiti nach dem Erdbeben 2010: Dürfen beispielweise amerikanische Truppenverbände auf der Insel landen und humanitäre Soforthilfe leisten?

Die aktuelle Situation in Libyen oder Naturkatastrophen wie in Haiti im vergangenen Jahr sind für die internationalen Organisationen der Nothilfe eine Herausforderung. Wie verhalten sie sich, wenn Menschenrecht und staatliche Souveränität miteinander in Konflikt geraten? Besteht ein Verbot, ein Recht oder gar eine Verpflichtung zur Intervention und zur Soforthilfe, wenn humanitäre Katastrophen durch Naturereignisse geschehen oder ein Staat die Menschenrechte seiner Bürger massiv missachtet?

Internationale Gäste werden diese Fragen beim 1. Münsterschen Kongress zur Humanitären Hilfe im geschichtsträchtigen Rathaus des Westfälischen Friedens in Münster aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. Unter anderem wird General Roméo Dallaire, Mitte der 90er Jahre Kommandant der UN-Blauhelmtruppen in Ruanda, zum Thema nationale Souveränität referieren.


Infoboxen

Veranstalter:

Logo der Fachhochschule Münster

Logo der Stadt Münster


Unterstützt von:

Logo der Sparkasse Münsterland Ost

Logo des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft


Eine Initiative der:

Logo der Allianz für Wissenschaft