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Förderung: Bundesanstalt für Bildung und Forschung (BMBF)


Ziel des Projektes Antimikroben-UP ist die Entwicklung und umfassende analytische Charakterisierung vernetzter SAM-Werkstoffe auf der Basis antimikrobiell funktionalisierter UPHarze.


Chemisch bestehen die neuen UP-Harze aus einem antimikrobiell funktionalisiertem ungesättigten Polyester, der in einem ebenfalls antimikrobiell funktionalisierten Reaktivverdünner gelöst ist. Diese neuen Materialien können faserverstärkt oder unverstärkt in Beschichtungen aller Art, z. B. in Kühlhäusern und Kühlschränken, in medizinischen Geräten und im Schiffsbau eingesetzt werden. Bei zahlreichen Anwendungen von Kunststoffen stellen die Bildung von Biofilmen und die Übertragung pathogener Keime ein gravierendes Problem dar. Die Bekämpfung und Vermeidung haben besonders in medizinischen, hygienischen und lebensmitteltechnologischen Anwendungen eine enorme Bedeutung.

Heutige Ansätze zur Minimierung der Probleme sind die mechanisch-chemische Reinigung, die Additivierung der Kunststoffe oder Lacke durch Zugabe klassischer migrierender Biozide sowie die Verwendung starker Desinfektionsmittel.


Die damit einhergehenden Nachteile und der Arbeitsaufwand werden weitgehend toleriert, da keine überzeugenden Alternativen existieren.

Die FH Münster arbeitet in Säule 1 (Reinigungs- und Hygiene-Technologien) Untersäule b (Neue Wege im Bereich der antimikrobiellen Oberflächen) des Projektes mit. Projektpartner sind J.W.Ostendorf, Coesfeld und Pentair X-Flow, Enschede. Als Säulenkoordinator arbeitet die Technologie Förderung Münster GmbH noch im Projekt mit. Insgesamt arbeiten im Projekt 41 Partner zusammen, 19 Niederländische und 22 Deutsche.

Logos deutsch-niederländisches Verbundprojekt
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