ERASMUS-Sonderförderung

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Zum Förderjahr 2014/2015 beginnt eine neue Generation der europäischen Bildungsprogramme (2014 bis 2020). Das neue Bildungsprogramm wird "ERASMUS+" heißen.
Über den genauen Ablauf des Austauschprogramms werden Sie auf unseren Internetseiten "ERASMUS+" informiert.
Die folgenden Informationen beziehen sich auf den ERASMUS-Austausch in 2013/2014.
Das ERASMUS-Programm ermöglicht eine Sonderförderung für Personen mit speziellen Bedürfnissen. Diese soll die Auslandsmobilität von Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen oder von Studierenden mit Kindern erhöhen. Die Mittel werden zusätzlich zur ERASMUS-Förderung gezahlt.

Förderberechtigte

Grundsätzlich können Studierende und Lehrende mit Sonderbedürfnissen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 oder Studierende mit Sonderbedürfnissen innerhalb einer ERASMUS Mobilitätsmaßnahme gefördert werden.

Antragsverfahren

Die Antragsstellung auf Sondermittel zu auslandsbedingten Mehrkosten erfolgt direkt über die FH Münster.
Bitte setzen Sie sich mit dem International Office in Verbindung, damit wir Ihnen die nötigen Unterlagen zukommen lassen können.
Eine rückwirkende Förderung ist nicht möglich.
Über die Bewilligung der Sonderförderung entscheidet der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD). Die Höchstgrenze für Sonderförderungen liegt bei 10.000 Euro.

Informationen für Studierende und Lehrende mit Behinderung

Geförderte Teilnehmer sollen die Länderhöchsatze pro Monat erhalten (s. Tabelle).
Bei einer erfolgreichen Förderung müssen nach Abschluss des Auslandsaufenthaltes die regulären Nachweise für die entsprechende Mobilitätslinie eingereicht werden.
Dabei soll der Erfahrungsbericht die besonderen Aspekte des Aufenthalts mit Sonderbedürfnissen abbilden.
Zusätzliche Belege über die Kosten vor Ort werden nicht gefordert.

Sollten die pauschale Sonderförderung nicht ausreichen, kann beim DAAD ein ausführlicher Antragstermin gestellt werden.
Der Antrag muss mindestens zwei Monate vor des Aufenthalts eingehen. Der Zuschuss errechnet sich dann aus durch den Auslandsaufenthalt bedingten Mehrkosten, die nationale Stellen nicht finanzieren.
In diesem Fall sind Originalbelege einzureichen, die die zusätzlichen Konsten belegen (Flugtickets, Mietverträge, Werkverträge mit Betreuungspersonal, Zahlungsnachweise o.ä.)

Informationen für Studierende mit Kind

Studierende mit Kind erhalten den nationalen monatlichen Förderhöchstsatz von 300 Euro.
Zuätzlich können Studierende mit Kind bei
- einem Kind 150 Euro
- zwei Kindern insgesamt 200 Euro
- drei und mehr Kindern insgesamt 260 Euro
als Pauschale erhalten.

Da es sich bei der Zahlung um eine Pauschale handelt, entfallen Belege über Kosten vor Ort.
Allerdings müssen Sie Nachweise einreichen, die die Mitnahme des Kindes bzw. der Kinder ins Ausland belegen, z.B. Reiseunterlagen oder Betreuungsnachweise vor Ort.

Bei einer erfolgreichen Förderung müssen nach Abschluss des Auslandsaufenthaltes die regulären Nachweise für die entsprechende Mobilitätslinie eingereicht werden. Dabei soll der Erfahrungsbericht die besonderen Aspekte des Aufenthalts mit Kind abbilden.




Infoboxen

Kontakt

Miriam Sterz M.A.
Hüfferstraße 27, 48149 Münster
Raum: C3.03

Tel: 0251 83-64109
Fax: 0251 83-64104