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Referenten und Veranstalter des Workshops (Foto: wfc)

Deshalb hat die Transferagentur der FH Münster gemeinsam u. a. mit dem IPD und dem Kompetenzzentrum Coesfeld einen Workshop "3D-Druck: Chancen der additiven Fertigung für den Mittelstand" beim Sanitärprodukthersteller TECE in Emsdetten angeboten. "Wir möchten die Potenziale des Druckens aufzeigen und darstellen, welche Einsätze für mittelständische Unternehmen sinnvoll sind, gerade in der Industrie- und Handwerksbranche", sagt Transferberater Stefan Adam. "Wir diskutieren gemeinsam und gezielt den individuellen Informations-, Unterstützungs- und Beratungsbedarf."

Mit dabei waren Experten zum 3D-Druck aus der FH Münster. Prof. Eckhard Finke und Prof. Carsten Feldmann erläuterten die Anwendungen aus technischer und aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Sie diskutierten in einem regen Workshop Geschäftsmodelle, Hemmnisse, Vorteile und technische Möglichkeiten aus unternehmerischer Perspektive. Unterstützung gab es vom Dienstleister Urbanmaker aus Münster, der sich auf 3D-Druck im Alltag spezialisiert hat und gleichzeitig sein Wissen durch Schulungen in Unternehmen weitergibt.

Dass vor allem die Kunden von den Möglichkeiten der 3D-Drucker profitieren könnten, unterstrich auch Prof. Dr. Carsten Feldmann, Vorstandsvorsitzender des Kompetenzzentrums Coesfeld - Institut für Geschäftsprozessmanagement e. V. sowie Vorstand des Instituts für Prozessmanagement und Digitale Transformation an der FH Münster: "Ob geringe Investitionen, günstige Herstellung von Prototypen, Einzelstücken und Kleinserien: Der Kunde hat viel mehr Handlungs- und Entscheidungsfreiheiten." Er könne sogar selbst zum Hersteller werden. Darauf müssten sich die Firmen einstellen.

Martin Krabbe, Leiter Produktmanagement und Technik bei der TECE GmbH, stellte sehr anschaulich dar, wie der 3D-Druck Einzug in das Unternehmen gehalten hat.  "Wenn Sie einen 3D-Drucker kaufen, werden Sie ihn auch nutzen.", war sein Fazit. Mit anderen Worten: das Potenzial wird im Unternehmen erst dann richtig erkannt, wenn das Verfahren auch konkret angewendet wird.

Organisiert wurde der Workshop von Train - Transfer in Steinfurt, der wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld, dem Kompetenzzentrum Coesfeld - Institut für Geschäftsprozessmanagement und der WESt Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH.

Im Frühjahr wird ein weiterer Workshop folgen, um die ersten Ergebnisse zu vertiefen.

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