Innovationskraft fördern

Die Projektpartner trafen sich bei einer Veranstaltung in Lingen (Foto: Marc Slijkhuis, Saxion University of Applied Sciences)

Das Projekt "Cross Border Talent" hat sich zum Ziel gesetzt, auf beiden Seiten inspirierend und gewinnbringend zu wirken und das Innovationspotential in der Region zu stärken. Es richtet sich hauptsächlich an Studierende der technisch-betriebswirtschaftlichen Studiengänge. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen wird durch Workshops und Weiterbildungen abgerundet.

Seit Ende 2016 wird das Programm vom ITB betreut. "Eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit führt für alle Mitwirkenden zu inspirierenden Resultaten und Innovationskraft", das ist auch die Meinung von Prof. Markus G. Schwering, der das Projekt zusammen mit der Projektmanagerin Frau Sarah Schönfelder am ITB leitet. Für interessierte Studierende und Unternehmen stehen sie als Ansprechpartner zur Verfügung.

Internationale Berufserfahrung sammeln - direkt vor der Haustür

"Die Niederlande sind kein Ausland?!"
"KMUs bieten wenig berufliche Perspektiven!"
"Firmen in der Region sind nicht so innovativ!"

Falsch! Die deutsch-niederländische Grenzregion bietet jungen, gut ausgebildeten Studierenden jenseits der Grenzen viele spannende Berufs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Leider sind diese viel zu wenig bekannt und genutzt. Das Projekt CBT möchte dies ändern und die Region bewegen. Ambitionierte Studierende der technisch-betriebswirtschaftlichen Bereiche der FH Münster haben die Chance in internationaler Umgebung, aber doch fast vor der eigenen Haustür zu arbeiten und interessante, erfolgreiche Unternehmen aus der Region kennenzulernen. Das Konzept basiert auf dem bereits etablierten Export Development Programme des niederländischen Leadpartners, der Saxion Hochschule in Enschede (siehe unten Kurzfilm zum Export Development Programme).

Wie läuft das Programm ab?

Im Auftrag eines Unternehmens aus den Niederlanden schreiben die Studierenden eine praxisorientierte Bachelor- oder Masterarbeit mit internationaler Ausrichtung und idealerweise Verbindung zum deutschen Markt. Die Studierenden werden entsprechend der Aufgabenstellung des Unternehmens selektiert und ausgewählt. Es gibt deshalb ein spezielles Auswahlverfahren.

Für Unternehmen in den Niederlanden ist der Einsatz deutscher Fachkräfte bei der Erschließung bzw. Weiterentwicklung des deutschen Marktes von großer Bedeutung. Studierende werden nach Beendigung der Abschlussarbeit weitere sechs Monate als Trainee angestellt, um die Ergebnisse in die Praxis umzusetzen. Begleitet wird die Zusammenarbeit von Workshops und Weiterbildungsangeboten rund um die Themen Projektmanagement, internationales Marketing oder Marktforschung. Im Idealfall wird die Zusammenarbeit durch eine Anstellung im Unternehmen fortgeführt.



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