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Prof. Dr. Ralf Ziegenbein hielt einem Vortrag zum digitalen Wandel in der Personalarbeit.

"Voneinander zu lernen und sich auszutauschen ist die Grundidee unserer Zusammenarbeit", erklärt Brita Borawski, Qualifizierungsberaterin bei der Agentur für Arbeit Coesfeld. Unter dem Titel "#einfach machen2" wirkten zahlreiche Unternehmen der Region ein Jahr lang daran mit. "Es geht um kleine Ideen in allen Bereichen, die wir möglichst Vielen zugänglich machen möchten", erklärt Christine Ueding, ebenfalls Qualifizierungsberaterin in Coesfeld. Sie ergänzt: "Vom neuen und kreativen Bewerbungsverfahren über digitale Lösungen zur Kundenansprache bis hin zu Erlebnissen der Kunden mit VR-Technologie in der Beratung ist die Vielfalt der Ideen in den Unternehmen sehr groß."

Die Beiträge der teilnehmenden Firmen wurden auf der Webseite  übersichtlich zusammengetragen. "Wie in einem Lexikon lassen sich zahlreiche Beispiele finden und so vielleicht für das eigene Unternehmen nutzen", erklärt Borawski.

Wie wichtig es ist, im Umgang mit der Belegschaft und mit Blick auf die Digitalisierung umzudenken, verdeutlichte auch Professor Dr. Ralf Ziegenbein, Vorstand des Institutes für Prozessmanagement und Digitale Transformation (IPD) der FH Münster in seinem Vortrag. Kreativität der Mitarbeiter sieht er als eine zentrale Schlüsselkompetenz der Zukunft: "Es geht darum, dass die Mitarbeiter täglich neue Probleme im Sinne des Kunden lösen, ohne jedes Mal ein administriertes Projekt aufzusetzen." Kreativität der Mitarbeiter zu fördern wird daher zu einer wesentlichen Aufgabe der Unternehmen. "Den meisten von uns ist diese Kreativität im Laufe des Lebens abtrainiert worden", erklärt er mit Blick auf die bisherige Arbeitswelt, daher müssten, so sein Appell, die Verantwortlichen sich hier neu aufstellen.

Für die Teilnehmer am Projekt und alle weiteren Arbeitgeber gilt es, die Wertschöpfung auf Zukunftskurs zu bringen, innovative Lösungen zu finden, neue Märkte zu gewinnen. Kurz: Die Digitalisierung aktiv zu gestalten und den digitalen Wandel anzustoßen, voranzutreiben und langfristig zu fördern. Die Digitalisierung ist damit der Dreh- und Angelpunkt eines zukunftsorientierten Unternehmensmanagements. Wie es in der Praxis geht, haben die Beispiele in "#einfach machen2" eindrucksvoll aufgezeigt.

Zahlreiche Gäste lauschten den Vorträgen der Experten und den Erzählungen von Arbeitgebern und Unternehmern.
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