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Soziale und ökologische Verantwortung greifbar machen

Studierende der FH Münster entwickeln Entscheidungshilfen für Unternehmen


Münster/Steinfurt (10. Juli 2018). Effizienz, Umsatz und Gewinn sind für Unternehmen Pflicht. Was aber müssen sie zusätzlich berücksichtigen, um auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen? Mit dieser Frage setzten sich angehende Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure der FH Münster ein Semester lang auseinander – im Modul „Technik und Gesellschaft“ am Institut für Technische Betriebswirtschaft (ITB) des Münster Centrum für Interdisziplinarität (MCI).

Die Dozentin Dr. Petra Michel-Fabian sensibilisierte die Studierenden dafür, wie sie später die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik nicht nur profitorientiert, sondern auch verantwortungsvoll ausfüllen können: „Das reicht von Entscheidungen darüber, ob recyceltes Papier verwendet wird, bis hin zur Frage, wie man handelt, wenn ein langjähriger Mitarbeiter durch eine Maschine ersetzt werden soll“, sagte Michel-Fabian. Die Studierenden erstellten im Seminar Leitfäden, Flyer und Broschüren zu Themen wie Nachhaltigkeit am Arbeitsplatz, sozial verantworteter Digitalisierung oder Datenschutz. Ein kleiner Aufkleber beispielsweise, den sich Mitarbeiter am Rechner befestigen können, erinnert an individuell definierte Ziele und kann so dazu beitragen, diese im Büroalltag auch umzusetzen.

„Für mich als Ethikerin war besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit spannend. Die Produkte der Studierenden verbinden wirtschaftliches Know-how mit gesellschaftlich relevanten Aspekten und sind zudem noch praktikabel“, so Michel-Fabian. Damit die Ideen nicht in der Schublade verschwinden, sollen sie weiterentwickelt werden und in Unternehmen zum Einsatz kommen.


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