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Die Exkursion begann in Winterswijk mit einem Besuch beim Unternehmen Sorba Projects. Sorba ist Planer, Hersteller und Verarbeiter von anspruchsvollen Sonderlösungen für Gebäudehüllen und hat sich spezialisiert auf Fassadenbau, Innenausbau und infrastrukturelle Bauprojekte. Das Unternehmen kooperiert mit dem am ITB angesiedelten Projekt Cross Border Talent (CBT) und stellt Studierende der FH für Abschlussarbeiten und anschließende Traineeships ein. "Ziel des Projekts ist, den grenzüberschreitenden Kontakt zwischen Studierenden und Unternehmen herzustellen, um Fachkräfte in der Euregio zu halten", so Projektmanagerin Sarah Schönfelder. Nach einer Präsentation mit angeregter Diskussion folgte eine Führung durch die Produktion und die Mockup-Halle mit den ausgestellten Exponaten. Für welche Studierenden Sorba Projects ein interessanter Arbeitgeber sein könnte? "Wir suchen vor allem Studierende der Fachrichtungen Maschinenbau und Bauingenieurwesen mit Kompetenzen im Bereich Projektmanagement und Konstruktion", sagte Jan Kosters, Geschäftsführer von Sorba Projects.

Im Anschluss fuhr die Gruppe nach Varsseveld zu 247 TailorSteel, die einen Webshop für maßgeschnittene Bleche, Rohre und Kantteile anbieten. Durch ein optimiertes Produktionsprogramm gelingt es dem Unternehmen, individuelle Einzelanfertigungen schnell und zu einem geringen Preis herzustellen. Bis zu 80% der Aufträge verlassen das Lager noch in derselben Woche. Seine Waren liefern sie inzwischen selbst aus: "In der Supply Chain Management Kette ist der Fahrer Botschafter des Unternehmens. Auf diese Weise behalten wir den direkten Kontakt zum Kunden", so Peter Nales, Geschäftsführer bei 247 TailorSteel. Wirtschaftsingenieurstudent und Cross Border Talent Mike Ochojski absolviert aktuell ein Traineeship bei 247 TailorSteel und führte die Exkursionsteilnehmer durch die Produktion. Prof. Dr. Markus G. Schwering, CBT-Projektleiter und Dekan des MCI, freute sich über den direkten Austausch: "Durch das Projekt haben die Studierenden die Möglichkeit, vor Ort innovative Unternehmen in den Niederlanden kennenzulernen. Darüber hinaus sammeln sie wertvolle Praxis- und Auslandserfahrung."

Nach den beeindruckenden Firmenbesichtigungen ging es für die Teilnehmer weiter nach Rotterdam. Eine Stadtführung und ein entspannter Altstadtbummel rundeten in lockerer Atmosphäre den ersten Programmtag ab. Am darauffolgenden Tag machte sich die Gruppe auf den Weg zum Rotterdamer Hafenbetrieb. Den Kontakt stellte Steven Veelders her, Masterstudent Logistik an der FH Münster, der aktuell seine Masterarbeit beim Rotterdamer Hafenbetrieb schreibt. Nach einem Vortrag über den Hafen und dessen zukunftsweisendes Digitalisierungskonzept genossen die Besucher die Bootsrundfahrt. Der Rotterdamer Hafen ist der größte in Europa; er erstreckt sich über eine Länge von 45 Kilometern: "Das war schon sehr imposant, vor allem auch den Grad der Automatisierung, den der Hafen in seinen Prozessen umgesetzt hat", sagt Ruth Kühn, Mitarbeiterin am ITB.


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