Die Teilnehmer sollen aus den individuellen Unternehmenszielen und Marktsituationen entsprechende Marketingstrategien ableiten können, um eine langfristig angelegte, erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fördern zu können. Dabei sollen die Studierenden befähigt werden, eine sinnvolle Variation verschiedener Strategien zu bilden.

Im operativen Marketing stehen vor allem die kurzfristig angelegten Marketinginstrumente im Vordergrund. Hierzu sollen die Teilnehmer die einzelnen operativen Marketinginstrumente kennen und anwenden lernen. Die Teilnehmer sollen befähigt werden, Zusammenhänge, Synergien und Interdependenzen zwischen den einzelnen Instrumenten zu erkennen und sinnvoll zu nutzen. Dabei sollen diese vor allem auch hinsichtlich der strategischen Ausrichtung des Unternehmens verstanden und entsprechend angewendet werden können.
Die Studierenden können die Marketingstrategie sowie den adäquaten Marketing- Mix im nationalen und internationalen Umfeld zielgerichtet einsetzen.

Inhalte

Vorlesung: Lernbriefe

Strategisches Marketing

  • Einführung
  • Notwendigkeit von Marketingstrategien
  • Aufgaben und Umfang von Marketingstrategien
  • Marktfeldstrategien
  • Marktstimulation
  • Marktparzellierung
  • Marktarealstrategien
  • Strategiekombinationen
  • Strategievariationen
  • Umsetzung unterschiedlicher internationaler Produktlebenszyklen in Marketingstrategien (Wasserfall-/Sprinklertheorie)
  • Käuferverhalten
  • Internationales Käuferverhalten mit Umsetzung in Produkt-/Preis- und insbesondere Kommunikationspolitik

Operatives Marketing

  • Produktpolitik
  • Produktinnovationen
  • Preis- und Konditionenpolitik
  • Kommunikationspolitik
  • Distributionspolitik/Internationale Vertriebswegepolitik

Lehr- und Lernformen

Vorlesung (= Lernbriefe) und Übungen/Fallstudien; Fallbeispiele aus Arbeitsbereichen der Studierenden

Übungen

Präsenzunterricht und Lernbriefe

Interdisziplinarität/Vernetzung

Wichtige Hilfestellungen, ob geplante Strategien überhaupt erfolgreich durchführbar sind, liefern die Module Investitions- und Finanzierungsmodelle sowie Controlling I und II.

Kenntnisse aus dem Bereich Controlling sind erforderlich, um die Realisierbarkeit der geplanten Maßnahmen abschätzen zu können.
Um einen industriellen Kaufprozess durchführen zu können, ist Wissen aus dem Modul Internes Rechnungswesen erforderlich.
Auch für die Erstellung von Deckungsbeitragsanalysen und Kennzahlensystemen wird Wissen aus dem Modul Internes Rechnungswesen benötigt.
Für die Ideengewinnung von Neuprodukten werden Methoden im Modul Managementkompetenz/ Human Ressource Management (Kreativitätstechniken) vermittelt.

Um für eine Neuproduktidee eine Wirtschaftlichkeitsanalyse durchzuführen und um eine kostenorientierte Preispolitik durchzuführen sind Kenntnisse aus dem Modul Internes Rechnungswesen erforderlich.

Um die Allgemeinen Geschäftsbedingungen festzulegen, ist die Kenntnis des Moduls Wirtschaftsrecht Voraussetzung.

Teilnahmevoraussetzungen

Kenntnisse der allgemeinen BWL und des Controlling I

Prüfungsform

Klausur / mündliche Prüfung am Ende des 4. Semesters

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