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BMBF-Projekt Mind-Bau

Im Rahmen des Verbundprojektes „Mind-Bau" beschäftigt sich das Institut für Logistik und Facility Management der FH Münster zusammen mit der Professur für Systems Engineering der Universität Frankfurt, dem Institut für Site und Facility Management GmbH in Ahlen und dem Medienhaus Veloton - Braunsmann/Haastert oHG mit der Entwicklung von Verfahren zum Management der Integration von Dienstleistungen und Produktion, speziell im Baugewerbe.

Erforscht werden sollen in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiierten und unterstützen Projekt insbesondere die Potenziale der hybriden Wertschöpfung, also die Verschmelzung der Güterproduktion und Erbringung von Dienstleistungen. Ziel ist ein Konzept, welches es den unterschiedlichen an einem Bauprojekt beteiligten Partnern durch eine ganzheitliche Betrachtung der zu erbringenden Leistungen ermöglicht, sich in einem leistungsfähigen Netzwerk so zu organisieren, dass ein optimales Projektergebnis im Hinblick auf die spätere Nutzung erzielt werden kann.

Das Projekt ermöglicht dem Institut für Logistik und Facility Management, Forschungen in einem völlig neuen und innovativen Themenbereich zu betreiben. Die durch das BMBF für das Projekt zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel haben es dem IFL außerdem möglich gemacht, im Jahr 2006 zunächst 3 neue wissenschaftliche Mitarbeiter einzustellen, die alle aus der „eigenen Schmiede" kommen und sich nun mit neuen Ideen und Gedanken in dem Projekt engagieren sollen.


CrossBorderCenter

Der Lehrstuhl Logistik entwickelt im Rahmen des CrossBorderCenter (www.crossbordercenter.org) ein eLearning Modul zur "Einführung in die betriebswirtschaftliche Logistik". Das CrossBorderCenter (CBC) ist eine gemeinsame Institution der Fachhochschulen Osnabrück und Münster sowie der Hogeschool Drenthe (Niederlande). Das CBC hat sich zum Ziel gesetzt Studienprogramme zu entwickeln, die die Vision vom lebenslangen Lernen verwirklichen und zu einer Zusammenführung der Menschen in der Ems Dollard Region führen. Bei der Verwirklichung dieser Ziele wird das CBC von der Europäischen Union im Rahmen der INTERREG III Initiative, dem Samenwerkingsverband Noord-Nederland (SNN), der Ems Dollart Region (EDR), und dem Land Niedersachsen unterstützt.

Das Modul "Einführung in die betriebswirtschaftliche Logistik" soll den Studierenden einen Überblick über die Aspekte und Bestandteile eines ganzheitlichen Logistikansatzes verschaffen. Des Weiteren sollen sie die einzelnen Phasen und Instrumente der Logistik kennen lernen. Im Vordergrund steht dabei die ganzheitliche, effektive und effiziente Planung, Realisierung, Steuerung und Kontrolle des außer- und innerbetrieblichen Materialflusses und der dazugehörigen Informations- und Wertflüsse. Die Beschaffungs-, Produktions-, Distributions- und Entsorgungslogistik sind dabei wichtige Teilgebiete der Logistik, die in alle Prozessketten und -kreisläufe einfließen.
Die Herausforderung bei der Gestaltung des eLearning Moduls bestand darin, die Lehrinhalte in eine neue Form der Lehre zu überführen. Die Studierenden müssen in die Lage versetzt werden sich die Lehrinhalte weitestgehend im Selbststudium anzueignen. Hierfür war zunächst die Erstellung eines eLearning tauglichen Skripts notwendig. Dieses wurde auf Grundlage des vorhandenen Vorlesungsskripts der Präsenzveranstaltung "Einführung in die betriebswirtschaftliche Logistik" des Masterstudienganges Logistik erstellt. Die verbalen Erläuterungen und Anmerkungen zu den Inhalten mussten in das neue Skript eingearbeitet werden. So entstand ein weitestgehend selbsterklärendes Skript, dass an die speziellen Anforderungen des eLearning angepasst ist. Das Skript ist hierbei bewusst so gehalten, dass das Nacharbeiten bestimmter Kapitel auch weiterhin die Lektüre der entsprechenden Fachliteratur mit sich bringt.
In einem zweiten Schritt werden die Lehrveranstaltung entwickelt, dessen zentraler Bestandteil das Skript darstellt. Hierbei wird das vorher entwickelte Lehrkonzept in die eLearning Umgebung des CBC, das "StudIP", eingepflegt. In diesem Fall bedeutet das, dass das Skript mit der Veranstaltung verknüpft wird. Des Weiteren werden Fragen und Aufgaben zu den einzelnen Kapiteln in die Veranstaltung eingebunden und Informationen über Sprechstunden beziehungsweise die Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit dem Lehrenden dargestellt. Dieses können feste Zeiten sein, in denen der Lehrende in einem Chatroom anzutreffen ist oder Foren, in denen die Studierenden und Lehrenden über bestimmte Themen diskutieren können.

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