Münster (27. Februar 2020). 2018 gewann er den Iron Viz Award bei der Tableau Conference Europe in London. Nun erhielt er bereits zum zweiten Mal den Titel des Tableau Zen Masters: Prof. Dr. Klaus Schulte, Hochschullehrer für Controlling und Prodekan am Fachbereich Wirtschaft, der Münster School of Business. Damit reiht sich der 41-Jährige, neben 30 weiteren Tableau-Anwendern aus der ganzen Welt, in die Liga der Top-Tableau-Nutzer ein. Tableau ist eine Software zur Datenvisualisierung, mit deren Hilfe komplexe Datenmengen grafisch dargestellt werden können. Lehrende und Studierende der FH Münster können Tableau kostenfrei nutzen.

Neben dem Iron Viz Award erhielt Prof. Dr. Klaus Schulte nun auch den Titel des Tableau Zen Masters. (Foto: Tableau)
Neben dem Iron Viz Award erhielt Prof. Dr. Klaus Schulte nun auch den Titel des Tableau Zen Masters. (Foto: Tableau)

Herr Prof. Schulte, was ist die Aufgabe eines Tableau Zen Masters?

Zen Master zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Tableau-Software-Produkte meisterhaft beherrschen, aber auch dadurch, dass sie ihr Wissen über die Produkte mit der Community teilen und dazu beitragen, zukünftige Tableau-Lösungen zu verbessern. Dazu werden Zen Master beispielsweise auch vorab in Produktneu- und -weiterentwicklungen eingebunden.

Wie lange behält man den Titel des Tableau Zen Masters?

Den Zen Master-Titel behält man für ein Jahr. Es gibt darüber hinaus eine Hall of Fame, in der bislang vier Zen Master aufgenommen wurden, die mindestens fünf Mal ausgezeichnet wurden.

Warum sind Sie aus Ihrer Sicht erneut zum Tableau Zen Master ernannt worden?

Ich habe im letzten Jahr für den "Master-Bereich" einige Visualisierungsprojekte abgeschlossen, die zeigen, was mit dem Tool alles möglich ist. Meine Visualisierungen "Game, Set & Match Becker" und "Overshot" nutzen etwa  Charttypen, die man in klassischen Business Dashboards eher nicht findet. In der Rolle des "Teachers" habe ich wieder eine Reihe von Posts auf meinem Blog veröffentlicht und zahlreiche Präsentationen wie beispielsweise auf Tableau Konferenzen in Las Vegas und Berlin, auf User-Group-Meetings in Essen und Eindhoven oder auf Firmenveranstaltungen wie beim DAX-Konzern HeidelbergCement gehalten. Am meisten Spaß gemacht haben mir die zahlreichen internationalen Kollaborationen mit Freundinnen und Freunden beispielsweise aus Mexiko, den USA, Frankreich, den Niederlanden, Ungarn und Japan sowie mit den Tableau Devs (Entwicklern).

Planen Sie in dieser Rolle etwas Besonderes für die Lehre?

Alles was ich mache, fließt auch in die Lehre ein. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor darauf, möglichst viele Studierende an dieses Tool heranzuführen und - toolunabhängig - auf einen effektiven und effizienten Umgang mit Daten vorzubereiten. Ich freue mich, dass ich diese Themen auch in den neuen Master Digital Business & Innovation Management einbringen kann. Darüber hinaus nutzen mehr und mehr Unternehmen in der Region mittlerweile Tableau - es dürften sich also zahlreiche Praxisprojekte mit alten und neuen Partnern ergeben.





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