(Foto: Privat)

1.Maria sag mal, warum studierst du eigentlich CALA?

Ich habe vor meinem Studium viel recherchiert und herausgefunden, dass für mich zwei Programme mit Doppelabschluss in Frage kommen. Das eine war ein Doppelabschluss mit einer Universität in Australien und das andere das CALA-Studium, für welches ich mich auch entschieden habe. CALA war deutlich interessanter für mich, weil für mich die Möglichkeit, nach Deutschland zu kommen und die deutsche Sprache zu lernen, eine große Chance bedeutet hat. Denn ich sehe Deutschland als ein sehr entwickeltes Industrieland und wollte gerne viel von der Qualität des deutschen Bildungssystems mitnehmen. Bereits die Vorbereitung auf mein CALA-Studium war eine sehr große Herausforderung, weil ich es schaffen musste, deutsch zu lernen. Gleichzeitig war es aber auch zufriedenstellend, weil ich am Ende in der Lage war, neben Englisch noch eine dritte Sprache sprechen zu können: deutsch. Mit dem Doppelabschluss, den ich durch CALA erhalte, eröffnen sich mir ganz neue Türen, weil mein Studium so nicht nur in Kolumbien anerkannt wird und sich mir die Möglichkeit bietet, in deutschen Unternehmen arbeiten zu können.

2. Was erwartest du dir vom CALA-Studium?

Dass ich ein gutes Praktikum finde, in dem ich mich professional entwickeln kann und dass ich die Möglichkeit finde, Berufserfahrungen in Deutschland zu sammeln.

3. Wie hast du diesen besonderen Semester Start erlebt?

Die ersten zwei Wochen Präsenzveranstaltungen an der FH waren sehr schön und haben mir nicht nur die Möglichkeit gegeben, alle Professorinnen und Professoren  persönlich kennenzulernen, sondern auch schon ein paar erste Kontakte zu Studierenden zu knüpfen, mit denen ich mich über den Lernstoff austausche und online Gruppenarbeiten erledige.

4. Wie war es für dich, in der Corona Zeit nach Deutschland zu kommen?

Es war sehr schwer für uns als CALA-Studierende. Wir brauchen den Kontakt mit den Kommilitoninnen und Kommilitonen, um unser Deutsch zu verbessern und bei Verständnisfragen während der Vorlesung direkt nachfragen zu können. Corona hat aber auch ein paar Vorteile: Zum Beispiel haben wir die Möglichkeit, wenn Professorinnen und Professoren ihre Vorlesung aufnehmen, uns diese nochmal in Ruhe anzugucken, um das Thema besser zu verstehen.  Außerdem ist es angenehmer für mich, online eine Präsentationen zu halten als in Präsenz. Nichtsdestotrotz hat der Präsenzlehre deutlich mehr Vorteile in meinen Augen und ich hoffe, dass ich im nächsten Semester wieder mehr Vorlesungen in der FH haben kann.

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