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Sara Trunk auf der Laguna San Rafael in Chile. (Foto: privat)

Sara an welcher Partner-Uni warst du während deines CALA-Studiums?

Ich war von August 2019 bis Mitte Oktober 2020 in Chile an der Universidad de Santiago (USACH). Dieser Aufenthalt war alles andere als gewöhnlich, da nicht nur die Pandemie Anfang 2020 dazwischenkam, sondern schon im Oktober 2019 der "Estallido Social", eine Reihe von Demonstrationen in Santiago de Chile und anderen Städten des Landes, die alles auf den Kopf gestellt haben. Ich weiß nicht, was ich ohne meine beiden Kommilitonen Leoni und Stephan gemacht hätte.

Seit wann arbeitest du bei der Kindernothilfe und was sind deine Aufgaben dort?

Ich arbeite seit September 2018 bei der Kindernothilfe als Übersetzerin für Deutsch ins Spanische, Englische beziehungsweise Französische. Das Angebot dazu hatte damals jemand in die CALA-Facebookgruppe gepostet, und es hat einfach perfekt gepasst, da ich mein Abitur auf einem Internatsgymnasium im Fremdsprachenzweig gemacht habe und ich mit dieser Tätigkeit meine Sprachaffinität ausleben kann.

Seit diesem Jahr machst du ein Praktikum beim Auswärtigen Amt. Wie bist du dazu gekommen?

Ich wollte dort schon immer ein Praktikum machen, weshalb ich mich dann online über das Bewerbungsportal beworben habe. Eigentlich hatte ich einen Platz in der Botschaft in Brasília bekommen - der Hauptstadt Brasiliens - aber COVID-19-bedingt wurde dieser abgesagt. Daraufhin habe ich mich bei der Zentrale in Berlin beworben und wurde sogar schon ein paar Tage später genommen.

Was hat dich besonders am Praktikum gereizt? 

Der Bereich Diplomatie und internationale Beziehungen, da ich später gern in diese Richtung gehen würde.

Was sind deine Aufgaben im Auswärtigen Amt?

Ich bin im Referat für Grundsatzfragen Lateinamerika/Karibik eingesetzt, das insbesondere die CONOSUR-Staaten und Brasilien betreut. Momentan darf aufgrund der Pandemie nur ein Präsenztag pro Woche stattfinden, der Rest findet im Homeoffice statt. Deswegen ist das Aufgabenspektrum momentan noch nicht ausgeschöpft und ich kümmere mich hauptsächlich um die Erarbeitung von Sachständen - beispielsweise zu den aktuellen politischen Themen der Region, wie z.B. die Pandemie- und Impf-Lage. Auch bin ich für die Zusammenstellung von Informationsmaterial für interne Projekte sowie für die Unterstützung bei der Organisation von Onlineveranstaltungen zuständig.

Denkst du es war als BWLerin schwerer, an ein Praktikum in der Botschaft zu kommen?

Überhaupt nicht, es gibt eigentlich keine vorgegebene Studienrichtung. Vor allem mit Auslandserfahrungen und interkulturellen Kompetenzen, wie man sie bei CALA und dem EBP erlangt, hat man gute Chancen.

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