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fhuture: Homeoffice verändert die Prozessabläufe - Process Mining sorgt für Transparenz (Stefan Tönnissen)

Datum: Freitag, 3. Juli 2020
Zeit: 16:00 - 17:00
Ort:

Online

Kategorien: Terminkalender FH, Wirtschaft, Institut für Technische Betriebswirtschaft
Kontakt: Christine Kölle M.A.

Nach einer Erhebung des bitkom Verbandes von März 2020 arbeitet aufgrund der Corona-Pandemie fast jeder zweite Berufstätige ganz oder teilweise im Homeoffice. Die SPD möchte nun durchsetzen, dass jeder ein Recht auf mobiles Arbeiten und Homeoffice hat. Den entsprechenden Entwurf möchte Arbeitsminister Hubertus Heil im Herbst vorlegen. Diese Initiative wird durch Studien bekräftigt die aussagen, dass durch Homeoffice neben der Zufriedenheit bei den Mitarbeitern ebenfalls die Produktivität steigt. Eine steigende Produktivität bedeutet bei gleichem Input einen höheren Output. Bei einem konstanten Arbeitseinsatz ist also die Effizienz in der Bearbeitung der Prozesse durch die Mitarbeiter im Homeoffice höher. Dies führt zu einer Abweichung in den Prozessabläufen, denn aufgrund der Arbeitsteilung in den Unternehmen können End-to-End Prozesse nicht mehr reibungslos funktionieren, wenn einzelne Prozessschritte aufgrund einer höheren Produktivität (durch Homeoffice) nachfolgende Prozessschritte (ohne Homeoffice) überfordern. Mit Process Mining können anhand der Ereignisprotokolle in den verwendeten IT-Systemen die realen Prozessschritte ausgewertet und transparent dargestellt werden. Somit entfallen die mühsamen Zeitaufnahmen der Prozessschritte. Auf dieser Basis kann das Zusammenspiel der Teilprozesse und deren Prozessschritte neu orchestriert werden, um die Produktivität des End-to-End Prozesses auch mit Homeoffice sicherstellen zu können.


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