Aktuell lesen viele Menschen mehr denn je. Aber anders, als vor zehn Jahren. Die neusten Snaps und Whatsapp-Nachrichten vom Smartphone, das E-Book während der Zugfahrt, die digitale Tageszeitung auf dem Tablet. Als Auflockerung gibt es Emoticons, eingebettete Videos und Fotos, Audiodateien zum Selberaufnehmen.

Der Kongress FURE - the future of reading bot am 24. November 2017 an der MSD ein Forum für Diskussion, Begegnung und Austausch über die Lesemedien der Zukunft. Welche neuen Rollen kann Print in Zeiten der Digitalisierung einnehmen? Prof. Rüdiger Quass von Deyen, Leiter des Kompetenzzentrums Neudenken.Now an der MSD, bot in Kooperation mit Patrick Marc Sommer, Gründer von Typoint sowie Mitherausgeber und Redakteur des Magazins Design made in Germany, eine Plattform für aktuelle und zukünftige Themen analoger und digitaler Lesemedien.

Mehr als 250 Experten aus Designagenturen und Verlagen, Schriftgestalter und Studierende des Fachbereichs Design tauschten sich während des Kongresses aus. "Insgesamt kristallisierte sich die Tendenz heraus, dass sich print und digital nicht ausschließen. In absehbarer Zeit wird jeder ernsthafte Leser wissen müssen, wie man zwei unterschiedliche Leseerlebnisse pflegt - und gerade darin liegt eine große Chance und viel Potenzial", fasst Prof. Quass von Deyen zusammen.

(Fotos: MSD)
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