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Münster (14. Juli 2014). Vom 11. bis zum 13. Juli verwandelten sich Foyer und Räumlichkeiten des Fachbereichs Design am Leonardo-Campus wie in jedem Semester wieder in eine Ausstellung, einen "Parcours". 68 Bachelor- und Masterabsolventen aus den Bereichen Produkt-, Medien-, Kommunikationsdesign und Illustration präsentieren dort interessierten Besuchern, aber auch zukünftigen Arbeitgebern ihre Abschlussarbeiten.

Thematisches Leitbild und Inspiration der aktuellen Ausstellung war die Wunderkammer - eine aus dem Mittelalter stammende und aus den Raritätenkabinetten hervorgehende Sammlung und gemeinsame Präsentation unterschiedlichster und vielfältigster Objekte. Wie eine Wunderkammer rief "Parcours" beim Besucher Verwunderung und Staunen hervor, ohne dass jener erkennen konnte, was wirklich dahinter steckte.

Die einzelnen Abschlussarbeiten dieses Semesters verdeutlichten, dass Designer heutzutage entgegen vieler Vorurteile nicht nur Oberflächliches gestalten und als Künstler Kuriositäten und bunte Bilder entwerfen. Vielmehr sind ihre Arbeiten Resultate von tiefergehendem, kritischem Konzeptdenken. Die Ausrichtungen der Abschlussarbeiten waren wie immer vielfältig. "Themen, die gesellschaftliche Relevanz haben oder sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen, nehmen zu.", so Professor Rüdiger Quass von Deyen.

Als beste Bachelorarbeit wurde "Kantine" von Hendrik Ickerott nominiert. Er entwickelte für die junge, mobile Generation eine auf das Wesentliche reduzierte Küche. "Sie lässt sich in einer Viertelstunde zu zweit abbauen und später in der gleichen Zeit wieder installieren", so der Absolvent. Damit stelle die Küche beim Umzug anders als sonst kein Problem mehr dar. Die Materialien, die zum Einsatz kommen, seien zudem sehr preisgünstig. Für die Holzarbeitsplatten recycelte er beispielsweise alte Euro-Paletten.

Eine der beiden besten Masterarbeiten lieferte Benedikt Krusel mit "Shifting Newspaper" ab. Er ist davon überzeugt, dass Printprodukte noch lange nicht ausgedient haben, ein Traditionsmedium wie die Tageszeitung allerdings ihr Angebot, Geschäftsmodell und Selbstbild neu definieren müsse. Wie das aussehen könnte, demonstrierte er anschaulich in einem Projekt mit den Westfälischen Nachrichten aus Münster.

Die andere Nominierung als beste Masterarbeit erhielten Celina Jasmin Bicker und Leonie Lampen für "User-Centered-Design". Die beiden Absolventinnen entwickelten in einem interdisziplinären Projekt einen Prototypen für ein mögliches Produkt eines international tätigen Audiotechnikkonzerns.

Eröffnet wurde die Ausstellung wie in jedem Semester mit einer feierlichen Vernissage, von der wir einige fotografische Impressionen zusammengestellt haben.



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