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Hannah Frieling gewinnt den Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks (Screenshot aus der Preisverleihung)

In ihrer Serie "Ich will so sein wie du" geht Frieling auf die Suche nach ihren persönlichen Vorbildern und setzt ihnen mit ihrer Collagentechnik ein Denkmal. So will Frieling so mutig sein wie Pippi Langstrumpf, so weise wie Opi und so klug wie "Angi" Merkel sein und verewigt die Drei zusammen auf einem Plakat. In einem weiteren Plakat vereint sie den Fleiß der Queen, das Talent von Freddie Mercury und den Erfolg von Michael Jackson. Auf diese Weise verbindet sie Persönlichkeiten aus Popkultur, Politik und ihrem persönlichen Umfeld in einer einzigartigen Weise. Ihr Entstehungsprozess wurde von dem Gedanken geleitet, ob es in der schnelllebigen Zeit noch Sinn macht, nur über ein einziges Idol nachzudenken oder es nicht vielmehr die Vielschichtigkeit mehrerer Persönlichkeiten sind, die zusammen eine Vorbildfunktion für die heutigen Generationen besitzen.  

Hervorgegangen ist die Arbeit aus dem regulären Segment ›Schnellentwürfe‹ in dem Kursangebot ›Einführung in die Projektarbeit - Aspekte der Kommunikationsgestaltung‹ von Dipl.-Des. Paul Bičište. Dort hat sie im Wintersemester 2020/2021 zusammen mit den anderen Studierenden eigene Entwürfe für den Plakatwettbewerb erarbeitet. Aus diesen Plakatideen, welche lediglich als eine kurze ›Fingerübung‹ innerhalb des gesamten Kurskonzeptes dienten, hatten die Studierenden die Möglichkeit ihre Ideen zu vertiefen und ihre Ergebnisse beim Wettbewerb einzureichen. Insgesamt haben 18 von 26 Studierende diese Möglichkeit wahrgenommen.

Beim diesjährigen Plakatwettbewerb des Deutschen Studentenwerks stellte die Frage, inwieweit Vorbilder noch aktuell sind und wenn ja, welche Vorbilder die Studierenden noch haben. Insgesamt reichten 462 Design-Studierende aus 52 Hochschulen 898 Plakatentwürfe zu der Aufgabenstellung ein, sodass am Ende eine fünfköpfige Fachjury die besten Plakate auswählen konnte. Zudem werden die 29 besten Arbeiten des Plakatwettbewerbs zum Thema in einer zweijährigen Wanderausstellung an verschiedenen Orten in Deutschland gezeigt.

Die Jury:

  • Prof. Armin Lindauer, Professor für Editorial Design und Typografie an der Hochschule Mannheim
  • Prof. Dipl.-Des. Stan Skolnik, Professor für Mediendesign an der IU Internationale Hochschule 
  • Miriam Horn-Klimmek, Kommunikationsdesignerin und Referentin für Verantwortung im Design (BDG - Berufsverband Kommunikationsdesign)
  • Regine Meldt, Leiterin der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit beim Museum für Kommunikation Berlin
  • Thomas Schmalz, Geschäftsführer des Studentenwerks Freiberg, Vorsitzender des Ausschusses Kultur des Deutschen Studentenwerk


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