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Die 80 Abschlussarbeiten der Ausstellung Parcours P18 an der MSD Münster School of Design zeugen im Sommersemester 2018 von Empathie der Studierenden. Mit "Der Zufall, der die Zeit bestimmt" dokumentiert Delia Jäckel in ihrem Buch das Leben des kleinen Luke. Er leidet unter der sehr seltenen Erkrankung Progerie und altert schneller als andere Kinder. Die Westfälischen Nachrichten und die Münstersche Zeitung schreiben: "Ihre Abschlussarbeit ist außergewöhnlich, sie berührt." Im Fokus der Arbeit steht die Zeit, die dem Vierjährigen bleibt, denn seine Lebenserwartung liegt zwischen 13 und 21 Jahren.

Auch andere Abschlussarbeiten werden für ihre Empathie gelobt. Thomas Schäper möchte mit seinem Projekt "Draußen" die Eigenständigkeit Obdachloser fördern. Er hat mit einer Mischung aus Schlafsack und Zelt eine mobile Notunterkunft für Obdachlose entwickelt. In der Abschlussarbeit von Sascha Düvel stehen bedrohte Tiere im Mittelpunkt, die aussterben könnten, ohne jemals wahrgenommen worden zu sein. "Diese Arbeiten sind ein Beispiel dafür, dass sich unsere Studierenden mit viel Empathie sensiblen Themen nähern", sagt Fachbereichsdekan Prof. Ralk Beuker. Er ist gemeinsam mit Prodekan Prof. Quass von Deyen für die FH-News im Interview zu sehen.

Parcours ist nicht nur eine Abschlussausstellung, sondern auch der Prozess dorthin. Das Ergebnis einer Sequenz von Momenten. Mal flüchtig. Mal intensiv. Mit Hingabe und Schweiß. Mit Nervosität und Freude. Konzentration auf das Wesentliche.

Das Parcours-Organisationsteam sowie die Absolventinnen und Absolventen freuen sich über den Erfolg der Ausstellung.



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