Entwicklung gestalterischer Kompetenz

Gestalterische Kompetenz im Design heißt heute: Probleme zu erkennen und analysieren zu können, aus den Konsequenzen die richtigen Lösungsideen zu entwickeln, diese präsentieren und nach kritischer Begutachtung weiterzuentwickeln und gemeinsam mit anderen zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Dies sind die Voraussetzungen für jede(n) eigenständige(n), verantwortlich und kritisch denkende(n) Gestalter(in), die/der sich im beruflichen Alltag zu behaupten weiß. Darauf bereitet das Bachelorstudium vor.


Kreative Teamarbeit und fachgebietsübergreifende Projekte

Gestaltung hat heute immer weniger mit der Lösung von Einzelaufgaben zu tun. Kommunikationskonzepte und Produktentwicklung, z.B. Printerzeugnisse, Illustrationen, Webdesign, Messebau oder Produktgestaltung, werden zunehmend als zusammenhängende Aufgaben verstanden. Daran sind selbstverständlich neben Designern auch viele andere Fachleute beteiligt. Design hat daher mehr mit intelligenter kreativer Teamarbeit als mit Einzelkämpfertum zu tun.

Folglich müssen sich Designer und Designerinnen über das eigene gestalterische Fachgebiet hinaus einen erweiterten Horizont verschaffen. Dazu tragen im Bachelorstudium praxisorientierte Projekte bei, die der FB Design mit anderen Hochschuleinrichtungen oder mit externen Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft realisiert.


Ebenfalls förderlich für die Erweiterung des eigenen Blickwinkels: das Projektstudium. Anhand realitätsnaher oder auch experimenteller Projektthemen werden aus der Problemanalyse Entwurfsideen entwickelt. Sie werden im Arbeitsteam diskutiert und schließlich in ein Konzept oder eine realisierbare Version gebracht.

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