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"Die Kuh ist kein Klima-Killer!" - das war der Titel des Vortrags von Dr. Anita Idel. Mit ihrem gleichnamigen Buch hatte die Lehrbeauftragte des Fachbereichs Oecotrophologie · Facility Management den Salus-Medienpreis 2013 gewonnen.

Münster (10. November 2014). Nicht so sehr über das Klima und die Kuh wolle sie reden, sagte Dr. Anita Idel in ihrem öffentlichen Vortrag "Die Kuh ist kein Klima-Killer!" an der Fachhochschule Münster. Vielmehr wolle sie den Boden zum Thema machen. "Die Bodenfruchtbarkeit ist in der Forschung bisher zu kurz gekommen, das ist auch ein Ergebnis des Weltagrarberichts", so die Tierärztin und frühere Autorin des Berichts.

Die jahrtausendalte Beweidung habe zu fruchtbaren Böden geführt. "Wenn Rinder weiden, lösen sie einen Wachstumsimpuls aus", so die Lehrbeauftragte des Fachbereichs Oecotrophologie · Facility Management. Dieses Wachstum führe in mehreren Etappen dazu, dass die Pflanzen im Boden vermehrt Kohlendioxid aus der Umgebung aufnehmen. Das habe eine positive Wirkung auf das Klima.

"Wie kommt die Kuh nun an den Klima-Pranger?", fragte Idel im vollbesetzten Hörsaal des Fachhochschulzentrums. Sie rülpse Methan, das habe sie oft als Argument gehört. Das sei zwar 25 Mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Doch hielte man die positiven Wirkungen der artgerechten Rinderhaltung den negativen entgegen, entstünde eine positive Klimabilanz - zugunsten der Kuh.

Zu dem Vortrag eingeladen hatte die münstersche Gruppe "Slow Food Youth", die von Masterstudierenden des Fachbereichs Oecotrophologie · Facility Management ins Leben gerufen wurde. Nach dem Vortrag hatten die Zuhörer Gelegenheit, mit der Referentin zu diskutieren.

 

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