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Innere der Elbphilharmonie
Einen Einblick ins Innere der Elbphilharmonie haben Studierende des Immobilien- und Facility Managements mit Prof. Dr. Torben Bernhold (l.) und Prof. Dr. Frank Lattuch (r.) bekommen.

22. Januar 2019 | Von ihrer Faszination hat sie auch zwei Jahre nach ihrer Eröffnung nichts eingebüßt. Die Elbphilharmonie in Hamburg zieht Hunderttausende Konzertbesucher und Touristen aus aller Welt an. Mit ihren 110 Metern und der außerordentlichen Architektur ist das Bauwerk am Ufer der Elbe eine imposante Erscheinung. 866 Millionen Euro hat der Bau gekostet, 77 Millionen waren ursprünglich dafür geplant.

"Aus baulicher und immobilienwirtschaftlicher Perspektive ist die Elbphilharmonie sicherlich etwas ganz Besonderes. An ihrem Beispiel lässt sich der Leitgedanke der Autoren Just und Uttich, dass Immobilien mehr als Gebäude sind, anschaulich demonstrieren", sagt Prof. Dr. Torben Bernhold von der FH Münster. Deshalb gehörte die Elbphilharmonie zu den Zielen einer zweitägigen Exkursion mit Bachelor- und Masterstudierenden des Immobilien- und Facility Managements. Bernhold hatte sie mit seinem Kollegen Prof. Dr. Frank Lattuch organisiert.

 

Konzertsaal der Elbphilharmonie
Das Herzstück der Elbphilharmonie: der Konzertsaal.

 

Im Konzertsaal, dem Herzstück der Elbphilharmonie, erhielten die Gäste aus Münster einen direkten Einblick ins Innere des Hauses. Mitarbeiter von SPIE Deutschland & Zentraleuropa weihten sie in die Besonderheiten der technischen Gebäudeausrüstung ein und berichteten vom täglichen Management der Immobilie. Mehr als 120.000 Quadratmeter umfasst das gesamte Bauwerk.

Die geknickten Türme

Von der Elbe ging es zur Reeperbahn: Die Tanzenden Türme standen am zweiten Tag auf dem Programm. An der Reeperbahn 1 ist auch ein Standort der Strabag PFS (Property and Facility Services) GmbH. Ein Mitarbeiter berichtete von den Herausforderungen an die immobilienbezogenen Dienstleistungen. Das Besondere an den 75 und 85 Meter hohen Türmen ist ihre "geknickte" Fassade aus Stahl und Glas. Der Entwurf stammt vom Hamburger Architektenbüro BRT - Bothe, Richter, Teherani.

"Die zwei Beispiele haben uns gezeigt, dass Leuchtturmarchitektur die Betreiber von Immobilien manchmal vor besondere Herausforderungen stellen kann", meint die Masterstudentin Patricia Dankert. "Wir haben Einblicke in den Betrieb der Immobilien erhalten, die den Besuchern üblicherweise verborgen bleiben."

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