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Kohlrabenschwarz ist die Currysoße, die Lea und Sarah entwickelt haben. (Foto: Katharina Kipp)

„Jetzt machen wir einfach“: Lea und Sarah kreieren schwarze Currysoße

Sie schmeckt fruchtig, ist leicht scharf und kohlrabenschwarz – die Currysoße, die Lea Blazejak und Sarah Stibba kreiert haben. „Grubensoße“ heißt sie, eine Hommage an ihre Heimat, das Ruhrgebiet. Damit überzeugten sie nicht nur Testesser, sondern auch das Innovationslabor Münsterland (ILM): Lea und Sarah nehmen am Akademieprogramm teil, das potenzielle Gründer ein Jahr lang beim Ausarbeiten ihrer Geschäftsidee begleitet.

„Jetzt machen wir einfach“: Lea und Sarah kreieren schwarze Currysoße

Sie schmeckt fruchtig, ist leicht scharf und kohlrabenschwarz – die Currysoße, die Lea Blazejak und Sarah Stibba kreiert haben. „Grubensoße“ heißt sie, eine Hommage an ihre Heimat, das Ruhrgebiet. Damit überzeugten sie nicht nur Testesser, sondern auch das Innovationslabor Münsterland (ILM): Lea und Sarah nehmen am Akademieprogramm teil, das potenzielle Gründer ein Jahr lang beim Ausarbeiten ihrer Geschäftsidee begleitet.

„Für uns ist das eine super Sache“, sagt Lea. Denn die beiden lernen nicht nur viel über Finanzierung, Businesspläne und Marketing, sondern sammeln vor allem eins: Kontakte. „Wir kriegen sehr viele Tipps und vernetzen uns.“ Hinter dem ILM-Projekt stehen mehrere Partner, darunter auch unsere Hochschule/TAFH Münster GmbH mit Sally Friedrich und Daniel Schaschek. „Wir führen regelmäßig Statusgespräche mit den Teilnehmern, helfen individuell und bieten spezielle Workshops an“, erklärt Sally. Aktuell zum Beispiel beschäftigen sich Lea und Sarah mit der Suche nach einer passenden Flasche für ihre Soße. Wo kriegt man die her? Welche Stückzahl ist realistisch? Und wie lässt sich ein Preis generien? „Wir sind das alles durchgegangen, und jetzt sind die beiden auf dem guten Weg, einen passenden Anbieter zu finden“, sagt Daniel.

Sich selbstständig zu machen, das hatten Sarah und Lea eigentlich nicht geplant. (Foto: Katharina Kipp)
Sich selbstständig zu machen, das hatten Sarah und Lea eigentlich nicht geplant.

Sich selbstständig zu machen, das hatten die beiden gar nicht geplant. „Aber irgendwie kam eins zum anderen“, erinnert sich Sarah, „und jetzt machen wir einfach.“ Eigentlich waren die beiden auf Themensuche für eine Projektarbeit in ihrem Oecotrophologie-Studium an unserer Hochschule. Schnell stießen sie auf schwarze Lebensmittel und entwickelten die Idee, selbst etwas zu kreieren – und zwar mit Bezug zum Ruhrgebiet. „Zuerst dachten wir an schwarze Pralinen in Kohleform. Aber Süßigkeiten im Ruhrgebiet, das passt nicht. Hier trinkt man Bier und isst Currywurst“, so Sarah.

Lea und Sarah tauschen sich regelmäßig mit Sally Friedrich und Daniel Schaschek aus. Das food lab muenster dürfen sie nutzen, um ihre „Grubensoße“ zu kochen. (Foto: Katharina Kipp)
Lea und Sarah tauschen sich regelmäßig mit Sally Friedrich und Daniel Schaschek aus. Das food lab muenster dürfen sie nutzen, um ihre „Grubensoße“ zu kochen.

Dann war die Idee mit der Grubensoße da. „Ich jobbe in einer Imbissbude, und da durften wir ausprobieren“, sagt Sarah. Auf die Zutatenliste kamen nur natürliche schwarze Lebensmittel, wie Heidelbeeren und Pumpernickel. Vier Stunden lang experimentierten sie rum, dann war die Grubensoße fertig. „Die wollten wir natürlich testen, also haben wir sie in der Imbissbude verkauft und Fragebögen verteilt. Das Feedback war überwältigend, die fanden unsere Soße echt alle toll“, erinnert sich Sarah. Trotzdem war Weitermachen eigentlich nicht geplant. Doch dann sah sie Sally in unserer „FHrühschicht“, der Live-Übertragung am Montagmorgen auf Facebook. „Da hat Sally das Akademieprogramm vorgestellt, daraufhin haben wir uns einfach mal beworben.“ Viel nötig war dafür nicht: Produktname, Kurzbeschreibung von Geschäftsidee und Produkt, Angaben zum Unterstützungsbedarf – und das Ganze online abschicken. Dann ging alles ganz schnell, seit März sind sie beim Akademieprogramm dabei und gespannt, wohin die Reise noch geht. „Es wäre schon cool, wenn unsere Grubensoße irgendwann mal im Supermarkt stehen würde“, sagt Lea.

Von Katharina Kipp

Das Innovationslabor Münsterland

Das Innovationslabor Münsterland ist ein Gemeinschaftsprojekt der FH Münster, der Westfälischen Wilhelms-Universität/Arbeitsstelle Forschungstransfer, der Technologieförderung Münster GmbH sowie der Wirtschafts- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH. Es wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.


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