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Sie ist die Hochschulpreisträgerin 2019 für die beste Masterarbeit aus unserem Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management: Katharina Gewecke freut sich mit ihrer Erstprüferin Prof. Dr. Anja Markant über die Auszeichnung. Nicht im Bild ist Christina Brachthäuser, sie erhielt den Preis für die beste Bachelorarbeit.

Münster, 24. Mai 2019 | Die FH Münster hat in einer Feierstunde auf dem Leonardo-Campus ihre Hochschulpreise 2019 vergeben. Mit ihnen würdigt das Präsidium gemeinsam mit der Gesellschaft der Förderer der FH Münster (gdf) jährlich die besten Abschlussarbeiten aus den zwölf Fachbereichen und einem zentralen Institut.

Die Preisträgerinnen aus unserem Fachbereich Oecotrophologie · Facility Management sind die Bachelorabsolventin Christina Brachthäuser und die Masterabsolventin Katharina Gewecke.

Die beste Bachelorarbeit

Christina Brachthäuser erhält den Hochschulpreis 2019 für ihre Bachelorarbeit. (Foto: privat)
Christina Brachthäuser erhält den Hochschulpreis 2019 für ihre Bachelorarbeit. (Foto: privat)

Ausgezeichnete Absolventin:
Christina Brachthäuser

Thema der Arbeit:
Relevanz des Zinks als kritischer Mikronährstoff für vegetarisch lebende Breitensportler

Studiengang:
Bachelorstudiengang Oecotrophologie

Betreuerinnen:
Prof. Dr. Anja Markant, FH Münster
Melanie Schumacher M. Sc., FH Münster

Zu wenig Zink?

Ob vegetarisch lebende Sportler ausreichend mit dem lebensnotwendigen Mikronährstoff Zink versorgt sind, hat Christina Brachthäuser in ihrer Bachelorarbeit untersucht.

Zink ist beispielsweise für den Energiestoffwechsel, das Immunsystem und die Leistungsfähigkeit ausgesprochen wichtig. Zudem ist Zink aus tierischen Lebensmitteln für den Körper besser verwertbar als solches aus pflanzlichen Quellen. Deshalb könnte es zu einer Unterversorgung bei vegetarisch oder vegan lebenden Sportlern kommen. Anhand von Ernährungsplänen hat die Absolventin in ihrer Arbeit untersucht, ob ein vegetarisch lebender Breitensportler die Empfehlungen zur angemessenen diätetischen Zinkzufuhr erfüllen kann. Hierfür fertigte sie vier vegetarische Ernährungspläne für eine definierte Referenzperson an, um zu demonstrieren, inwiefern der Zinkbedarf von 15 Milligramm pro Tag gedeckt werden kann. Abschließend kommt Brachthäuser zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von Zinksupplementen im leistungsorientierten Breitensport in der Regel überflüssig ist und nur in Ausnahmefällen eine sinnvolle Unterstützung darstellt.

"Frau Brachthäuser hat eine sehr gute Arbeit eingereicht, die für Forschung und Praxis relevant ist", sagt Erstprüferin Prof. Dr. Anja Markant.

Die beste Masterarbeit

Katharina Gewecke ist für ihre Masterarbeit mit dem Hochschulpreis 2019 ausgezeichnet worden. (Foto: privat)
Katharina Gewecke ist für ihre Masterarbeit mit dem Hochschulpreis 2019 ausgezeichnet worden. (Foto: privat)

Ausgezeichnete Absolventin:
Katharina Gewecke

Thema der Arbeit:
Evaluierung der prognostischen Validität des Prescreenings zur Identifikation eines Mangelernährungsrisikos in einem Schwerpunktkrankenhaus

Studiengang:
Masterstudiengang Ernährung und Gesundheit

Betreuerinnen:
Prof. Dr. Anja Markant, FH Münster
PD Dr. Viola Andresen, Israelitisches Krankenhaus Hamburg

Mangelernährung im Krankenhaus

Jeder zweite bis fünfte Krankenhauspatient hierzulande ist mangelernährt. Betroffene verbleiben länger im Krankenhaus, haben eine schlechtere Prognose und vor allem ein höheres Sterberisiko. Routinemäßig eingesetzte Screenings auf Mangelernährung können Leben retten, indem sie helfen, die Ernährungsbedürfnisse individuell festzustellen. In ihrer Masterarbeit hat Katharina Gewecke die Bedeutung eines aussagekräftigen Screenings zum Ernährungsstatus von Krankhauspatienten in Bezug auf therapeutische und ökonomische Aspekte evaluiert.

Das Ziel ihrer Untersuchung in einem Schwerpunktkrankenhaus war es, die Aussagekraft eines Prescreenings im Vergleich zu einem Hauptscreening hinsichtlich eines vorliegenden Mangelernährungsrisikos zu prüfen, zu bewerten und folgend konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten. Gewecke konnte mit ihrer Arbeit deutliche Schwächen des untersuchten Prescreeninginstrumentes identifizieren und gleichzeitig präzise Empfehlungen zur Optimierung benennen, sodass zukünftig eine bessere Einschätzung des Ernährungsstatus von Patienten erfolgen kann.

"Die Empfehlungen zur Optimierung des existierenden Screeningbogens sowie der ausgewiesene Maßnahmenkatalog für die Klinik zeigen den Bezug zum Klinikalltag", beschreibt Erstprüferin Prof. Dr. Anja Markant das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem Israelitischen Krankhaus Hamburg. Insgesamt habe Katharina Gewecke eine ausgezeichnete Arbeit vorgelegt, in der sie ihre Fähigkeiten zur Anwendung wissenschaftlicher Methodik überzeugend zeige.

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