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Prof. Dr. Carola Strassner hat den ersten Kongress der Internationalen Vereinigung ökologischer Landbewegungen in Asien besucht.

(8. November 2016). Im südkoreanischen Goesan hat der erste Kongress der Internationalen Vereinigung ökologischer Landbaubewegungen (IFOAM) Asien getagt. Unter den rund 60 Teilnehmern aus 14 Ländern war auch  Prof. Dr. Carola Strassner von der FH Münster.

Die Hochschullehrerin mit dem Schwerpunkt Nachhaltige Ernährungssysteme referierte über die Bedeutung von ökologischen Lebensmitteln in der Gemeinschaftsverpflegung. Strassner ist im Führungsteam des Organic Food System Programme (OFSP) sowie im Vorstand des International Research Network for Food Quality and Health (FQH), einem internationalen Wissensnetzwerk für Lebensmittelqualität und Gesundheit.

Der Präsident der IFOAM, Andre Leu aus Australien, plädierte in seiner Grundsatzrede dafür, dass lokale Regierungen die Entwicklung von ökologischer Landwirtschaft vorantreiben sollten. Die Teilnehmer stellten ihre lokalen Strategien vor, mit denen sie die Stellung ökologisch erzeugter Lebensmittel im Ernährungssystem stärken wollen. Ausgerichtet wurde der Kongress von der Lokalen Vereinigung für ökologischen Landbau in Asien (ALGOA).

Biologisch erzeugte Lebensmittel werden in der Außer-Haus-Verpflegung zunehmen, waren sich die Teilnehmer in dem Fazit einig. Restaurants, Schulen, Hochschulen, Krankenhäuser und Altenheime etwa stünden überall auf der Welt vor den gleichen Herausforderungen des Wandels, so Strassner. Offene Fragen, die sich in Deutschland stellten, ließen sich auch in anderen Ländern wiederfinden. Deshalb sei der internationale Austausch so wichtig. Sie selbst habe wichtige Impulse mit nach Münster genommen.


Zum Thema:

Die IFOAM (International Federation Of Organic Agriculture Movements, deutsch: Internationale Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen) ist eine internationale, demokratische Assoziation. Sie unterstützt alle beteiligten Akteure bei der Entwicklung von nachhaltigen landwirtschaftlichen Systemen, die sich an ökologischen Prinzipien orientieren und gleichzeitig auch soziale und ökonomische Belange berücksichtigen.

Zur IFOAM gehören mehr als 700 Mitglieder aus 125 Ländern, mehr als 2 Millionen zertifizierte und zahlreiche nicht zertifizierte Öko-Landwirte.

ALGOA (Asian Local Governments for Organic Agriculture) ist eine Tochter-Organisation der IFOAM. Hierzu gehören mehr als 50 Mitglieder aus zehn Ländern Asiens.

Das OFSP (Organic Food System Programme) arbeitet mit IFOAM zusammen und vereint über 90 Partner aus 35 Ländern zur Vermittlung zwischen Forschung und Praxis im Außer-Haus-Bereich.

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