Schülergruppe arbeitet am mobilen Labor
Das Mobile Labor zur Halbleiterforschung wird an der Fach­hoch­schule Münster, Fachbereich Physikalische Technik, realisiert und von der Robert-Bosch-Stiftung mit 48.000 € gefördert. Das Labor wird von Schülern und Lehrern aus dem Münsterland gemeinsam mit Studierenden und Hochschullehrern entwickelt und aufgebaut. Durch die gemeinsame Projektarbeit, von den Grundprinzipien bis hin zum funktionierenden Gerät, wird die Atmosphäre eines wis­senschaftlichen Forschungslabors erzeugt, mit dem Ziel Schüler und Lehrer für physikalische Technologie zu begeistern und so den wissenschaftlichen Nachwuchs von morgen zu sichern.

Leuchterscheinungen im mobilen Labor
Dieses Labor lässt die Demonstration physikalischer Effekte sowie das freie Experimentieren und Erlernen der darauf basierenden Schlüsseltechnologien in der Halbleiterphysik zu. Es ermöglicht Experimente zu den Themen Elektronenphysik, Quantenphysik, optische Technologie, Halbleiterphysik, Atomphysik und Vakuumtechnologie. Die Ausstattung des Labors geht über die Standards an den Schulen weit hinaus.

 

Schule trifft Wissenschaft - Mobiles Labor unter den Besten

Achtung, fertig, forschen! Unter diesem Motto stand die diesjährige Preisverleihung der Robert-Bosch-Stiftung in Berlin. Im Programm 'Schule trifft Wissenschaft' fördert die Stiftung die Zusammenarbeit von Schulen und Hochschulen im Bereich Naturwissenschaft und Technik. Einmal im Jahr werden die besten Projekte in diesem Programm ausgezeichnet und das Mobile Labor zur Halbleitertechnik gehörte dazu. Seit Jahren können Schülerinnen und Schüler mit Hilfe dieses Labors und ihrer Physiklehrer die Welt der Atome sichtbar machen. Unterstützt werden sie dabei von Professor Mertins am Fachbereich Physikalische Technik der Fachhochschule Münster. Das Labor wandert zwischen dem Ratsgymnasium und dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in Münster, der Gesamtschule in Nordwalde und dem Gymnasium in Borghorst hin und her und bringt so High-Tech direkt in den Physikunterricht. Diese Idee und die Chance zum forschenden und entdeckenden Lernen überzeugte die Jury. Das Mobile Labor gehört zu den neun besten aus fast 80 Projekten. Deshalb wurde die Arbeit mit dem Mobilen Labor von der Robert-Bosch-Stiftung in einem Kurzfilm dokumentiert und eine Delegation von Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Professoren durfte zur Preisverleihung nach Berlin fahren.

Den aktuellen Stand der Arbeiten und weitere Details erhalten Sie auf der Homepage des mobilen Labors.

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