Studiengänge

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Jugendhilfe - Konzeptionsentwicklung und Organisationsgestaltung (Master)

Kurzübersicht
FachbereichSozialwesen 
StudiengangJugendhilfe - Konzeptionsentwicklung und Organisationsgestaltung, Master
AbschlussgradMaster of Arts (M.A.)
Regelstudienzeit4 Semester
StudienortMünster
StudienbeginnWintersemester
Studienbeitragentfällt seit Wintersemester 2011/2012
Semesterbeitrag220,19 € / Semester
Zulassung und Qualifizierung
Zulassungsbeschränkungkein NC 
EignungstestEs ist eine Prüfung zur Feststellung der studiengangbezogenen Eignung abzulegen. Sie bewerben sich direkt im Fachbereich. Anmeldeschluss ist der 15. Juli für das folgende Wintersemester.
Bewerbung zum StudiengangDer Bewerbungsschluss für die Prüfung zur Eignungsfeststellung ist der 15. Juli. Sie bewerben sich direkt im Fachbereich (Link siehe oben). Erst nach bestandener Eignungsprüfung können Sie Ihre Einschreibung bis zum 15.08. an der Fachhochschule Münster online beantragen.
Studiengangspezifische Zulassungsvoraussetzungen

Erster anerkannter berufsqualifizierender Hochschulabschluss (mit einer Regelstudienzeit von mindestens 6 Semestern) aus dem Bereich der sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen mit einer Gesamtnote von mindestens „ gut“ (2,3)

Von dem ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses aus dem Bereich der sozialwissenschaftlichen Fachrichtungen kann ausnahmsweise dann abgesehen werden, wenn ein einschlägiger Studienschwerpunkt oder eine besonders ausgezeichnete einschlägige Abschlussarbeit des ersten berufsqualifizierenden Hochschulstudiums oder eine qualifizierte mehrjährige einschlägige Berufserfahrung nachgewiesen wird. Die insoweit erforderlichen Feststellungen trifft der Fachbereich.

Ausführliche Informationen zum Studiengang

Eine erfolgreiche Jugendhilfe setzt voraus, dass die jeweils verantwortliche Institution über leistungsfähige Konzepte und Strategien für eine zielgerichtete Steuerung ihrer Angebote verfügt – das erfordert vor allem auch die sorgfältige Planung der eigenen Organisation und Prozesse.

Der Masterstudiengang Jugendhilfe – Konzeptionsentwicklung und Organisationsgestaltung vermittelt das für diese anspruchsvolle Aufgabe nötige Know-how: Er qualifiziert damit direkt für die Fachberatung, Fortbildung und Leitung in Einrichtungen, Ämtern und Verbänden der Jugendhilfe.

Das Angebot richtet sich an Absolventinnen und Absolventen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik oder vergleichbarer Disziplinen, die ihr Profil durch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit zentralen Themenstellungen des Fachgebiets schärfen wollen.

Der Masterstudiengang Jugendhilfe bündelt Wissen in insgesamt sechs inhaltlichen Kategorien:

Der Bereich Geschichte und Konzepte der Jugendhilfe vermittelt zunächst historische und vergleichende Grundlagen der Fachrichtung. Sie ermöglichen einen ganzheitlichen Blick auf das Arbeitsgebiet und bieten damit eine wertvolle Hilfe für die nach dem Abschluss folgende steuernde Tätigkeit.

Im Mittelpunkt des Modulbereichs Lebenslage Kindheit/Jugend steht hingegen die sozialwissenschaftliche und sozialpädagogische Analyse der Welt, in der sich junge Menschen heute bewegen. Übergeordnetes Ziel der Angebote ist die Entwicklung zukunftsgerichteter Konzepte und Angebote, die die Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen unterstützen.

Hilfe zu planen und zu strukturieren, die eigene Arbeit zu evaluieren und weiterzuentwickeln oder Prozesse zu moderieren und zu kommunizieren – das sind wiederum typische Inhalte der Fachkategorie Konzeptionsentwicklung und Methoden der Reflexion.

Wie fachliche Entwicklungsimpulse aufgenommen und verarbeitet werden, ist zu einem bedeutsamen Teil abhängig von Struktur und Prozessen in der jeweiligen Institution: Der Modulbereich Organisationsanalyse/ Organisationsgestaltung beschäftigt sich daher explizit mit administrativen und betriebswirtschaftlichen Bedingungen in Einrichtungen der Jugendhilfe.

Die Veranstaltungen im Themenbereich Organisationsübergreifende Kooperation konzentrieren sich schließlich auf die Gestaltung von institutionellen, sozialräumlichen Netzwerken – zum Beispiel in Modulen wie Sozialplanung, Jugendhilfe als Teil von Infrastrukturentwicklung oder Kooperationsgestaltung.

Ergänzend bietet darüber hinaus der Modulbereich Empirische Sozialforschung/Projektarbeit die Chance, eigene Forschungsfragen zu bearbeiten und die in den vorangegangenen Fachgebieten erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten praxisorientiert zusammenzuführen.


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