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Fortnite, Minecraft, Rayman und Co.: Computerspiele wie diese werden in Deutschland von knapp 35 Millionen Menschen genutzt. Besonders auf Jugendliche und Kinder üben sie eine ungeheure Anziehungskraft aus. Aber auch Erwachsene aller Altersgruppen spielen regelmäßig an Konsole, Smartphone oder PC - das Durchschnittsalter der User beträgt 36 Jahre. Mit den verschiedenen Facetten des Gamings befasst sich eine Mitmachausstellung, die Studierende des Fachbereichs Sozialwesen gestaltet haben.

"Als zukünftige Sozialarbeiter werden die Studierenden später unweigerlich auch beruflich mit dem Thema Gaming konfrontiert", erläutert Prof. Dr. Eik-Henning Tappe. Er hatte das Seminar geleitet, in dem die Ausstellung entstand. "Denn in die Einrichtungen der Sozialen Arbeit bringen die Menschen ihre privaten Spieleerlebnisse natürlich mit." Daher beschloss der Professor für Medienpädagogik und Digitalisierung, der in seiner Freizeit selbst gern Computerspiele spielt, ein Blockseminar über die Bedeutung von Gaming in der Gesellschaft anzubieten. "Wir wollten nicht mit erhobenem Zeigefinger an die Sache rangehen, sondern das Erlebnis des Spielens in den Vordergrund stellen." Mit welchen Fragen genau sie sich näher beschäftigten wollten, haben die Studierenden selbst überlegt und ausgewählt.

In Kleingruppen sind dabei fünf Mitmachstationen entstanden: Eine befasst sich mit barrierefreiem Spielen. Da kann man etwa ausprobieren, wie es ist, den Controller mit dem Fuß zu steuern. Eine andere geht der Faszination der Computerspiele näher auf den Grund und versucht, herauszufinden, was die Gamer eigentlich so in den Bann zieht. Die Bedeutung von Musik in den Spielen und die damit verbundenen Emotionen sind ebenfalls Thema einer Station. Eine weitere zeigt, wie man spielend lernt, was anhand verschiedener Minecraft-Aufgaben demonstriert wird. Die letzte Station thematisiert die eigene Identität im Spiel und die Emotionen, die bei den unterschiedlichen Games durchlebt werden.

Zur Zielgruppe der Ausstellung gehören alle, egal ob jung oder alt. Sie ist im Rahmen eines Aktionstages zugängig, und zwar am Samstag (23. November) von 10 bis 17 Uhr im JuWel der Stadtbücherei Münster, Alter Steinweg 11. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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