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Prof. Tusch, in der Pressemeldung zu Ihrer Berufung war zu lesen, dass Sie mit der Mischung von Lehre und Selbstständigkeit ihren Traumjob gefunden haben. Sehen Sie dies heute, vier Semester später, auch noch so?
Die Antwort ist ein besonders großes JA! Denn einen Aspekt konnte ich damals so nicht voraussehen: Ich habe ein wunderbares Kollegium angetroffen, das mich sowohl fachlich als auch persönlich total bereichert - dafür bin ich sehr dankbar.

Sie hatten vor, den Studiengang weiter voranzubringen. Ist dies gelungen?
Die ersten Evaluationsstudien sind sehr erfolgreich gelaufen, die entsprechenden Masterarbeiten werden gerade geschrieben. Wir haben eine Beratungsstelle für Studierende, in der BMC-Studierende tätig sind. Und auch die Beratungsambulanz ist inzwischen gestartet. Und es gibt ein weiteres aktuelles, sehr spannendes und hilfreiches Projekt, das an den Masterstudiengang angebunden ist: ein Angebot für Studierende und Beschäftigte unserer Hochschule für ein Coaching zur "Vereinbarkeit von familiären Sorgfaltspflichten und dem beruflichen Kontext".

Ihr Anliegen in der Lehre ist es, Wissen so zu vermitteln, wie Sie es sich selbst als Student immer gewünscht haben. Schaffen Sie das?
Diese Frage könnten natürlich am besten die Studierenden selbst beantworten. Ich möchte nach wie vor immer ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden haben und gemeinsam auf Augenhöhe an den wirklich tollen BMC-Themen arbeiten.

Möchte immer ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden haben: Prof. Dr. Manuel Tusch.

Haben Sie selbst in den beiden Jahren hinzugelernt?
Die Studierenden kommen ja aus sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern - alles, was ich in dem Zusammenhang miterleben darf, stellt auch für mich einen großen Gewinn dar.

Sie haben etliche Publikationen geschrieben. Arbeiten Sie momentan an einem neuen Buchprojekt?
Ja, ich schreibe gerade an einem Buch, in dem ich das Handwerkszeug aus unserem Studiengang in ein handliches Selbst-Coaching-Format bringe. Das macht unheimlich viel Spaß - und ich wünsche mir, dass der Tag endlich mal 36 Stunden hat.

(Fotos: Anne Holtkötter)
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